Hallo Martin.

> Am Donnerstag, 2. November 2006 14:35 schrieb Franz Grieser:
>> Es geht hier um Urheberrecht. Und derjenige, der den Screenshot
>> anfertigt, ist der Urheber - nicht derjenige, der die Software
>> geschrieben hat (was in diesem Fall ja auch nicht Microsoft, sondern
>> OpenOffice.org wäre). Urheber eines Fotos ist ja auch der Fotograf und
>> nicht derjenige, der das fotografierte Objekt geschaffen hat.

> Ich werde sonst nicht so deutlich, aber deine Behauptungen sind in jeder
> Beziehung vollkommen falsch. Was du auch hättest wissen können, wenn du die
> Güte gehabt hättest, die Diskussionsbeiträge, auf die du antwortest, vor
> dem Verfassen deiner Antwort zu lesen und zu verstehen. Ich bin nicht
> bereit eine ernsthafte Diskussion auf dieser Grundlage zu führen und weise
> deshalb noch einmal auf die Zusammenstellung der Problematik unter
> http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Bildrechte hin. Und ich bitte euch
> alle: Sich mit wilden Gerüchten zu beruhigen oder einfach den Kopf in den
> Sand zu stecken, ist keine Strategie für dieses Problem.

Ich habe mir durchaus die Mühe gemacht, Dein Original-Posting komplett
zu lesen, und versucht, zu verstehen, worum es Dir geht.

M.E. ist der springende Punkt, dass Microsoft nicht das Urheberrecht
an Bildern haben kann, die ich anfertige (selbst von
Microsoft-Produkten). Und wenn das Urheberrecht von Screenshots, die
ich angefertigt habe, bei mir liegt, kann auch ich bestimmen, unter
welcher Lizenz ich diese veröffentliche.

Wenn ich Dich und die Wikipedia richtig verstehe, will Microsoft das
Copyright an der Arbeit anderer durch einen Passus in der EULA
erlangen. Wie sie damit vor einem europäischen Gericht durchkommen
wollen, ist mir schleierhaft.

Viele Grüße, Franz



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