Hallo Jacqueline, * zunächst ... Danke für die Nachlese.
Jacqueline Rahemipour schrieb:
Die kleinen Veranstaltungen haben im Gegensatz zu den großen Business-Messen einen ganz anderen Charme, alles räumlich überschaubar, viel Platz und Zeit für nette und ausgiebige Gespräche und insbesondere wieder ein schönes und umfangreiches Vortragsprogramm über verschiedene interessante Themen aus dem OpenSource-Bereich.
Kann ich bestätigen. Diesmal hab ich den LinuxDay als sehr gut empfunden, mit eher familiärer Atmosphäre, in der Zeit für interessante Gespräche war. Sozusagen ein "OOo Chill-Out" ;-) Das Feedback zu OOo war (soweit es bei mir ankam) übrigens durchweg positiv, kleinere Probleme konnten wir in der Regel sofort ausräumen und auch einige Tipps geben. Häufiger kam ein Dankeschön für die tolle Arbeit (an OOo und auch der PrOOo-Box), was ich gerne weitergeben möchte.
André referierte über "Monarchie, Demokratie, Anarchie - Community?" am Beispiel von OpenOffice.org. Leider konnte ich bei seinem Vortrag nicht dabei sein, aber allein die Zuhörerzahl und der spätere Ansturm auf unseren Stand zeigte deutlich, dass er mit seinem Vortrag nicht nur ein interessantes Thema ausgesucht, sondern dieses auch überzeugend vorgetragen hat.
Den Vortrag hatte ich mehr oder weniger als Versuch angesetzt, wie das Thema ankommt und wie die Reaktionen der Zuhöhrer sind. Nachdem im Vorhergehenden Vortrag (zu XEN) ca. 40 Zuhörer waren .. und alle bis auf 2 den Saal verlassen hatte, hätte ich den Versuch schon fast für gescheitert erklärt. Zum Beginne meines Vortrages hatte sich dann der Saal aber wieder mit etwa dergleichen Zahl an Hörern gefüllt. :-) Das Thema wurde recht gut aufgenommen und es gab diverse Rückfragen, sowohl aus Sicht eines Aussenstehenden als auch aus Sicht eines aktiven Projektmitgliedes (in diesem Fall von X.org). Die FRagen bezogen sich z.B. darauf, wie wir uns finanzieren, wie unser Verhältnis zu Sun ist, ob wir die Möglichkeit haben, einem Programmierer eine konkrete Aufgabe "anzuweisen" ... Aber auch die Übernahme von Verantwortung und die Eingriffsmöglichkeiten bei Fehlverhalten von Projektmitgliedern wurde hinterfragt. Interessant war auch eine kurze Diskussion zur finanziellen Selbständigkeit und einer Foundation die selbst Entwickler beschäftigt (wurde aus Erfahrung von C-Free / X.org heraus empfohlen genau dieses *nicht* zu tun). Wichtig fand ich auch die Frage, ob wir eine Methode haben, inaktive Teilprojekte zu unterbinden.
Ok .. soweit die Zusammenfassung. Folien muss ich nochmal überarbeiten .. danach kommen sie online.
André --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
