Hallo Mathias,

Am Fri, 26 Jan 2007 22:53:46 +0100 hat Mathias Bauer <[EMAIL PROTECTED]> geschrieben:

Das verstärkt aber nur meinen Eindruck, dass letzlich zwar alles geht,
aber der Weg dorthin selbst für Vielbenutzer nicht sehr konsequent ist.
Für Leute, die selten mit Writer zu tun haben, erscheint es mir völlig
undurchsichtig, was wann wo und warum passiert.

Deine Beobachtung über gewisse Undurchsichtigkeiten teile ich für manche
Bereiche, allerdings würde ich es nicht als generelles Problem sehen.
Ich glaube aber auch nicht, dass du das so gemeint hattest, richtig?

Stimmt, ich glaube, dass die große Mehrheit von Writer-Benutzern mit diesen Feinheiten nicht oder nur sehr selten in Berührung kommt. Wie ich ja schon schrieb, habe ich dagegen aus bestimmten Gründen gerade sehr viel damit zu tun.

Die Undurchsichtigkeit steigt IMHO mit der Anzahl der an einer Operation
beteiligten Features. ...

Fast wie im richtigen Leben ;)

... Für mich machen besonders dieKapitelnummerierungen dem Mail Merge Wizard den Rang als"Endgegner Textverarbeitung" streitig. :-)

Das wird wohl erst dann einfacher, wenn man den Computer über den neuen Neuronalport direkt an das Gehirn anschließen kann ;) Andererseits, wenn ich bedenke, was in manchen Gehirnen so vorgeht, ist das vielleicht auch wieder keine so gute Lösung ;))

<snip>

Die allgemeinere Diskussion, die du ansprichst, bewegt sich bei mir
mittlerweile in eine mehrere Richtungen. Neben dem Thema, ob ein BS auch
Einrückungen aus Styles löschen darf, frage ich mich, was die Motivation
dafür ist, dass beim Zusammenfügen von Absätzen durch Löschen mit BS der
hintere Absatz mit seinen Attributen "gewinnt" und nicht wie beim
Löschen mit DEL der vordere.

Könnte es eine ganz simple psychologische Erklärung geben, warum Menschen das so programmiert haben? Etwa: Setze ich den Cursor ans Ende eines Absatzes, um den nächsten ranzuholen, gebe ich unbewusst(?) dem ersten die Priorität. Und umgekehrt natürlich.

Dabei es gibt so viele Beweggründe, warum man zwei Absätze verschmelzen möchte, dass m.E. jede Methode ihre Berechtigung hätte. Für mich taucht aber immer wieder der Begriff "Konsequenz" auf. Ich meine damit, es ist nicht so wichtig, wie man etwas implementiert, aber man tue es konsequent, sodass ein Benutzer bestimmte Handlungen internalisieren kann. Das kann er nicht, wenn immer unterschiedliche Dinge passieren. Um bei deinem obigen Beispiel zu bleiben, es wäre möglicherweise besser, wenn beim Verschmelzen zweier Absätze eben immer nur eines passieren würde, ob man das nun mit Del oder mit BS macht. Das findet ein Programmierer vielleicht nicht so toll, aber ich bin überzeugt, dass viele Benutzer es ihm danken würden ;). Die meisten "intuitiven" Benutzer denken nicht in Kategorien von Formatvorlagen, Bereichen, Absatzmarken etc. Für sie sind Delete und Backspace etwa dasselbe, das eine löscht rechts, das andere links. " ...oder war es umgekehrt? Eben ausprobieren. Huch, jetzt sind meine Zahlen weg, was habe ich denn jetzt wieder verkehrt gemacht? Scheißprogramm!"

Momentan erscheint es mir logischer, wenn beim Zusammenführen von zwei
Absätzen immer der erste Absatz gewinnt, außer er ist leer.

Entspricht ja durchaus meinem Gedankengang ;)

Gruß,
Wolfgang

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