Hallo Mathias, hallo Uwe (Deine Mail wird gleich mit verarbeitet ;-),
als Erstes vorausgeschickt: Ich will die
Diskussion jetzt nicht weiterführen sondern
nur abschließend erklären, warum ich "meine"
Vorstellungen so hartnäckig vertrete. Und ich
hoffe, dass ich nicht missverständlich formuliere...
Für mich ist das Ganze nicht "lebenswichtig", da
ich SO benutze und SO und OOo friedlich
koexistieren. Mir ging es nur um die
"Benutzerfreundlichkeit" von OOo, u.a., da in der
Uni viele OOo verwenden, obwohl SO kostenfrei
verfügbar ist. (Ich selbst habe aber z.B. PP5
nicht mehr eingefahren, die Gefahren erscheinen mir zu groß.)
Auf jeden Fall vielen Dank für die Tipps, sie
sind so hilfreich, dass ich damit leben könnte
und sie auch an Interessierte weitergebe.
Zur Erinnerung:
SO 8.0 (OOo 2) hatte bei der Freigabe gegenüber
SO 7 (OOo 1.1.x?) den "kleinen" Fehler, dass die
Kapitelnummerierung "kaputt" war.
Da ich das anfangs nicht wusste, machte ich den
Fehler, einen SO7-Text von 200 Seiten in SO 8 zu
importieren und zu bearbeiten. Folge: Großer
Zeitverlust und Fertigstellung erst nach Rückkehr
zu SO7. (Ich weiß nicht, ob jetzt Major Releases
noch parallel installiert werden können, damals ging das mit SO7 und 8.)
Nach meiner Erinnerung war "auf dem Weg" von OOo
2.0.0 zu 2.0.4 "neu" in Draw, dass der Druck um
rund 0,7 cm in x- und y-Richtung verschoben war.
Folge in 2.0.4: Mehrarbeit und Zeitverlust für
mich beim Verwenden von "alten" Zeichnungen.
Im Thread "Inhaltverzeichnis - Bug in 2.1.0?" in
[EMAIL PROTECTED] hat Stefan Riemer einen Bug in OOo
2.1 beim Erstellen des Inhaltsverzeichnisses
gemeldet, von dem Andre meinte, "dass 2.0.0 und
2.0.1 genau den gleichen Bug hatten", 2.0.4 aber nicht.
Es gäbe noch Einiges in dieser Richtung
aufzuzählen, es reicht aber bereits, um sagen zu
können, dass niemand, der fristgerecht sein
Arbeit abliefern muss, gut beraten ist, eine
neue Version unter den jetzigen Bedingungen
(Löschen des Vorgängers) zu installieren. OOo
vertut m.M. nach so die Chance, dass technisch
nicht versierte Benutzer (Autoren und sonstige
"Power-User") neue Versionen vor dem Umstieg
testen. (Sie nehmen dadurch auch den Umstieg später vor.)
Am 28.02.2007 15:18 schrieb Mathias Bauer:
> ...
> Da scheiden sich etwas die Geister...
Jetzt verstehe ich nicht, was du meinst. Findest du wirklich besser,
wenn jede Minor ein neues Benutzerverzeichnis anlegt?
Nein. (s.u.)
> ...
> "Benutzer definierte Installation" mit
> "Experten-Optionen" vorsehen, die beide Seiten zufrieden stellen.
Wenn "man" es kann, dann wird sich ja ein solcher "man" möglicherweise
auch finden lassen. "Man" muss dafür ja kein OOo-Entwickler sein.
Da hast Du Recht, mal schauen, ob ich bei uns
jemanden finde. Ob ich selbst mich damit
beschäftigen kann, weiß ich nicht. Grundsätzlich
finde ich es besser, bei meinen Leisten zu
bleiben und mein Handbuch, das (zugegeben unter
privilegierten Umständen) eine Gesamtauflage von
rund acht Tausend Exemplaren hat, weiter zu
verbessern, zu ergänzen und zu aktualisieren.
...
Wobei mir immer noch nicht klar ist, warum man denn
"Experteneinstellungen" bräuchte.
Aufgrund von rund 30 Jahren Erfahrung in Schulung
und Beratung (Eric Hoch weiß, wie ich das mache,
er hat einen meiner Kurse besucht) meine ich,
dass die bisherigen Möglichkeiten der
"Parallelinstallation" zu "huddelig" sind. Mir
geht es dabei (wie geschrieben) nicht um Experten
und auch nicht um den Standardbenutzer (den
typischen "Word-Benutzer": alles geht von
selbst), sondern um Anwender, die ein Werkzeug
zur Erledigung der Arbeit benötigen und Neues
ausprobieren und ggf. nutzen möchten. Kaum einer
möchte oder kann ini-Files bearbeiten oder eine
VM installieren, die meisten dieser Benutzer (die
ich kenne) können aber in Dialogen eine
benutzerdefinierte Installation durchführen.
Auch das Wechseln des Benutzers unter Windows ist nicht wirklich akzeptabel.
Ich teste z.B. häufig, indem ich parallel zur
Arbeit mit der "stabilen" Version eine Kopie des
Dokuments mit der neuen Version bearbeite und
dann sofort Unterschiede in Menüs etc. sehe und
Fehler in "lebensnotwendigen" Funktionen eher
bemerke. (Wie gesagt SO und OOo parallel.)
Anders als bei "vordefinierten Testreihen" kann
man solche "Praxistests" mit OOo halt nur sehr
umständlich nach Beenden von OOo inklusive
Schnellstarter oder nach Wechsel des Benutzers durchführen.
Nach all den Diskussionen und Vorschlägen könnte
ich mir als reiner Anwender (und ohne mir jetzt
Gedanken über den Aufwand zu machen) vorstellen,
dass man bei den "Experteneinstellungen" der
Installationsroutine für diesen Zweck angeben könnte, dass
- die alte Version als Produktionsversion mit Win-Integration bestehen bleibt
und
- die neue (auch eine Minor-Release-) Version in ein eigenes
Verzeichnis mit eigener UserInstallation=$ORIGIN/.. o.ä.
installiert wird.
Dies könnte für alle Test- und RC-Versionen immer das gleiche
Verzeichnis "OOodev" oder so sein, so dass man parallel zur
eigenen Arbeit problemlos die Zwischenversionen testen könnte.
(Irgendeine Version hatte sich bei mir als OOo2dev o.ä. parallel
installiert.)
(Punkt 2 impliziert Punkt 1, Punkt 1 ist also nicht explizit nötig.)
Wie schon geschrieben, der Standardbenutzer würde
damit garnicht in Berührung kommen (und bekäme
folglich keine "Angst") und die anderen Anwender
(so wie ich) könnten ohne Aufwand etwas zur
Qualitätssteigerung von OOo beitragen. Und das wäre mein Wunsch.
--
Grüße aus dem verregneten Köln (ist in Hamburg ja wohl nicht anders)
Günter Marxen
---------------------------------------------------------------------
To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]