Am Samstag, den 16.06.2007, 20:03 +0200 schrieb Jörg Schmidt:

> Schade.
> Das Ganze war augenscheinlich schon letztes Jahr nicht der 'Kracher'(*),
> das wir jetzt nochmals hinter den Ergebnissen zurückbleiben ist
> unbefriedigend
> 
> 
> (*)
> hiermit meine ich natürlich überhaupt nicht die Veranstaltung als
> Solche, denn die war ja nach den Berichten gut, sondern die Tatsache des
> ungenügenden Interesses.
> 
> 
> > Obwohl wir gut geworben haben und in allen größeren Medien vertreten
> > waren
> 
> Stimmt wohl, war auch gut, ist nun im Nachhinein eher zusätzlich
> unangenehm
> (ich meine die Tatsache das das Camp nicht stattfindet ist ansich nicht
> schön, nur wegen der breiten Werbung könnte das noch zusätzlich
> auffallen)

Hallo Jörg und andere,
ich habe die Werbung für das Camp nur zur Kenntnis genommen, daher habe
ich keine Detailkenntnis über seinen Aufbau, aber ich möchte mal ins
Blaue raten.

Wenn ich recht informiert bin, wurde eine Zielgruppe bzgl. des Alters
(junges Volk) und bzgl. des Anwenderprofils formuliert. Ich bin 40,
fortgeschrittener Anwender und an einer kaufmännischen Berufsschule
tätig. 

Zum Alter: Da dachte ich mir "Dann wird das wohl nix für mich sein." -
nicht, weil ich nicht mit 20jährigen kann, sondern weil die Themen und
die Arbeitsweise dann wohl eher auf junges Publikum zugeschnitten sind.

Zum Anwenderprofil: Meine Schule überlegt, ob sie von Office 2003 auf
OpenOffice umsteigt, weil Office 2007 komplett anders aussieht. Eine
entscheidende Frage: Könnten wir unseren Schülern mit OOo auch einen
Zertifikatskurs bieten (ähnlich dem MS Office Specialist). Weiterhin
interessant: Wie migrieren wir die mehrere hundert Dokumente, die wir
mit MS Office erstellt haben rationell?

Ich habe zumindest nicht wahrgenommen, dass diese beiden Aspekte
kommuniziert worden wären. - Wie gesagt, es kann sein, dass mir die eine
oder andere Information duchgegangen ist. Ich komme aus dem Sauerland,
daher hätte ich durchaus an einigen Veranstaltungen teilgenommen. habe
die Teilnahme aber aus diesen Gründen verworfen.

Mein Tipp also: Klare Defintion der Zielgruppe, wenn möglich vorher eine
Bedarfsanalyse (Ist Bedarf vorhanden, und wenn ja, was genau wollen
potentielle Teilnehmer?), und dies dann in die Köpfe der Leute hämmern,
über die zuvor ausgemachten Informationskanäle).

Klingt jetzt ein wenig nach Marketingvorlesung, sorry, ist es auch. ;-)

Hoffe, die Anstöße helfen weiter.

MfG,
-Stefan Bischof


---------------------------------------------------------------------
To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]

Antwort per Email an