Hallo Flo,

Am 30.8.2007 13:37 schrieb Florian Effenberger:
...
Die Kosten von Werbung in Fachschaftsblättern oder Uni-Zeitungen
kenne ich nicht, kann aber hier mal nachhören.

Falls so etwas als sinnvolle Möglichkeit angesehen wird...

Denkst du, eine Werbung würde hier Sinn machen, in Zeiten von MSDNAA-Massenversorgung? Ich denke da eher, dass wir wenn dann kontinuierlich vor Ort aktiv werden müssen.

MSDN-AA umfasst u.a. Windows, NICHT aber Office. Für Studierende gibt's SSL-Lizenzen (Schüler, Studenten, Lehrer) von Office für über 100 EUR und "Testlizenzen" von Freunden.

Es ist wie überall, Alternativen zu MS Office sind weitgehend unbekannt. Hier in Köln bin ich seit Jahren kontinuierlich aktiv, zwei Kurse/Seminare pro Jahr, ab und zu ein Artikel in unserer Zeitung RRZK-Kompass, die u.a. auch an Studierende verteilt wird. (Daneben mit meinem Handbuch für die deutschsprachigen Unis.) Das ist wie "dicke Bretter bohren", Fortschritt nur marginal erkennbar, an anderen Unis häufig gar keiner. Ein Erfolg solcher Werbung ist also nicht wirklich abschätzbar.

Im Word-Kurs, den ich auch 2x jährlich halte, zitiere ich die Tests der c't, die ich vor kurzem hier im Thread "Fehler beim Skalieren von Grafiken" angeführt habe. Die Reaktion ist (abgesehen von Ausnahmen) Desinteresse an SO/OOo, weil doch alle...

Wenn Ihr vor Ort aktiv werden wollt, dann m.M. nach nicht mit Verteilung von kostenlosen CDs o.ä., sondern (wie schon offlist geschrieben) in Zusammenarbeit mit Fachschaften in Präsentationen oder Workshops "Schreiben von Seminar- und Examensarbeiten" o.ä., also ganz konkret.

...
Wenn, müssten es m.M. nach sehr schnelle Sticks sein...

Welchen Stick hast du denn? Den grauen oder den schwarzen?

Den grauen (silbernen). (Nur um das klarzustellen: Das ist KEINE Kritik an denen, die das initiiert und durchgeführt haben. Man sollte nur nachträglich überlegen, ob so etwas für das "nächste Mal" sinnvoll ist.)

Und generell noch zu "Geschenken". Ich organisiere dienstlich Veranstaltungen zu Produktvorstellungen der großen Softwarehersteller, mit denen die Uni Verträge hat. Früher haben die auch CDs mit Testversionen ihrer Programme ausgeteilt. Nach meinen Eindrücken wurden die mitgenommen und dann in den Shredder geworfen. Inzwischen verteilen die Hersteller nur noch Informationsmaterial.

Die, die wirklich Interesse an einem Programm haben, laden es sich herunter (wenn sie wissen, wo das möglich ist) oder besorgen sich eine "Testversion".

Zum Abschluss: Soweit es mir zeitlich möglich ist, helfe ich hier in Köln vor Ort gerne mit.

--
Grüße

Günter Marxen

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