Hallo Jörg, hallo Liste,

ich nehme mir Jörgs Mail mal als Vorlage für meine abschließende Antwort. Vielen Dank für eure Äußerungen.

Jörg Schmidt schrieb am 29.11.2008 23:42:
Hallo Edgar,

mir schien es das es Dir wichtig schien mitzuteilen das Du in Deiner
Funktion als Listenbetreuer handeltest, dafür fand ich dann aber
Deine Reaktion an der Stelle falsch wo Du versucht hast die Schuld
der Beteiligten aufzurechnen

Naja, der Hinweis auf den Listenbetreuer hab' ich eingefügt, weil ich mich sonst gar nicht eingemischt hätte. Als reines Listenmitglied hätte ich mir gedacht: "Sollen die das mal unter sich ausmachen" und hätte meinen Kommentar zur Frage des TO abgegeben. Das Aufrechnen war meine Reaktion, weil ich nur kritisiert und z. T. aus dem Zusammenhang gerissen zitiert wurde. Offenbar schien meine Reaktion also nur falsch zu sein, also stellte sich für mich die Fragen: "Habe ich mich falsch verhalten und wie soll ich mich zukünftig verhalten?"

Sorry Edgar, solche Sätze finde ich nicht schön. Es gab etwas Kritik,
vielleicht war sie richtig, vielleicht sogar falsch, diese Art
öffentlicher Kritik ist aber (zumindest meiner Meinung nach) ein Teil
des Selbstverständnisses von Communities, die es i.A. vorziehen offen
und direkt miteinander zu kommunizieren und auf 'diplomatische
Winkelzüge' zu verzichten. Aus dieser Offenheit solltest Du keine
falschen Schlüsse ziehen.

Tue ich nicht. Aber gelegentlich möchte man wissen wo man steht und wie man bewertet wird. Ich habe in der Sache ausschließlich zu hören bekommen, dass meine Reaktion falsch war. Natürlich kenne ich Winfried Rohr als kompetenten Helfer und möchte solche Leute nicht von den Liste vergraulen. Man sollte dann schon auch mal fragen dürfen, ob man was falsch macht und die Betonung, dass ich nicht an meinem "Job klebe, sondern den ohne weiteres auch abgeben würde" sollte betonen, dass ich für alles offen bin und kein diplomatischer Winkelzug sein, kam aber vielleicht falsch rüber.

Aber im Nachhinein muss ich sagen, dass ich vielleicht früher auf PM hätte umschalten sollten, was ich zum Schluss auch gemacht hab.

Nach wie vor fühle ich mich noch immer unsicher, wann ich reagieren soll, wann nicht. Jetzt weniger wegen dem Tonfall, sonder auch wegen manchmal permanenter Netikettenverstösse selbst "alter Hasen".

Wenn ein Newbie Antworten sucht, möchte ich ihn nicht gleich mit einem Verweis auf die Netiketten konfrontieren, weil das IMO erst mal demotivierend wirkt. Ich hoffe dann immer darauf, dass sich die Neulinge auch mal den wöchentlichen Pointer durchlesen. Wenn "alte Hasen" immer mal wieder Fullquotes stehen lassen, möchte ich die auch nicht unbedingt mit Netikettenhinweisen demotivieren, denn kompetente Helfer werden immer dringend benötigt.

Das ist immer ein Drahtseilakt, von dem ich nicht weiß ob ich ihn richtig mache. Leider gibt es eben keine Skala, an der man seine Arbeit messen kann und gegebenenfalls auch korrigieren.

--

Einen schönen Tag noch.
Mit freundlichem Gruß
Edgar Kuchelmeister

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