Hi,

-------- Original-Nachricht --------
> Von: michael <[email protected]>
...
> 
> Ich gebe hier folgendes zu bedenken:
> 
> 1. Wir geben nur zwei Windowsversionen (mit und ohne JRE) für _alle_
> unterstützten Windowsplattformen frei. Der Bug betraf aber nur eine
> Windowsplattform, nämlich Vista.

Deshalb muss ein (bekannter) gravierender Fehler auf einer der offiziell 
unterstützten Windows-Versionen leider zum Stopp des Windows-Paketes
führen. (Einer der Hauptgründe, warum von MS nichtmehr supportete
Windows-Versionen in der Regel auch von unserer Liste verschwinden. 
Win2k wird das wohl dieses Jahr treffen.)

> 
> 2. Es gab einen relativ einfachen Workaround.

Aus meiner Sicht für den durchschnittlichen Windows-Anwender nicht
akzeptabel. 
...
> 
> Man kann geteilter Meinung sein, ob angesichts dieser Umstände ein Stopp
> für das gesamte Release oder die Nichtfreigabe für alle
> Windowsplattformen gerechtfertigt gewesen wäre.
> 
> Aber IMO wäre zumindest ein Hinweis auf das Problem angebracht gewesen.

Und nochmal: wäre der Fehler korrekt priorisert gewesen, hätte es
die entsprechende Diskussion auch gegeben.

> 
> Das ist richtig, aber ich meine, dieser Fall zeigt, dass durch
> Kommunikation dieses Restrisiko gemindert werden kann - und auf mehr als
> eine bessere Kommunikation wollte ich nicht hinwirken.


du vergisst hier eins: 
wir haben aktuell mehr als 13.000 (!) offene Fehlermeldungen. Innerhalb
eines Releasezyklusses (6 Monate) werden ca. 5.000 Issues gemeldet. 
Es ist schlichtweg unmöglich, alle diese Fehler zu kommunizieren. 

Man kann nur als wichtig eingestufte Probleme in der Breite 
kommunizieren, sonst erzeugt man nur Rauschen und hat gar nix erreicht.

Problematisch ist auch, dass die Schließungsrate (ich spreche noch 
nichtmal von Lösen) geringfügig aber konstant kleiner ist, als 
die Eröffnungsrate. D.h. der Berg wird immer größer - es mag
zwar sein, dass die Anzahl der real existierenden Fehler nicht wirklich 
wächst, aber das "Rauschen" wird immer größer. 
D.h. so wie es heute normal ist, dass wir nicht alle Fehler kommunizieren
können, wird es in naher oder mittlerer Zukunft normal sein, dass wir
auch wichtige Fehler nichtmehr korrekt priorisieren. (Was hier als
ärgerliches Beispiel diente wird irgendwann nichtmehr "ausversehen" 
sondern ganz natürlich passieren).

Gruß,

André
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