Malte Kaldewey wrote: Nur liegt das meistens daran, dass die Leute nicht
strukturiert mit Vorlagen arbeiten sondern mit der Maus alles zusammenschieben und wild formatieren. Ich frage ich allerdings, warum ein Schüler, der mit MS Office umgehen kann, plötzlich nicht mit OOo umgehen kann.
Der erste Satz erklärt die Frage im zweiten. MS software ermöglicht ein sehr viel unstrukturierteres Vorgehen. Inkompatibilitäten mit OOo entstehen durch tausende von harten Formatattributen in hunderten von Abschnitten.
Sonst finden Schüler alle möglichen Gimmicks und Easteregs in Softwareprodukten heraus. Und dann stolpern die an ein paar anderen Menüs? Ich kann das nicht wirklich glauben?
Die Softwarekenntnisse der jungen Generation sind im Durschnitt völlig unterirdisch oder nicht vorhanden. Rumdaddeln bis "es" irgendwie richtig aussieht scheint verbreitet zu sein. Die Benutzeroberfläche wird mit dem Programm gleichgesetzt. Das gängige Urteil ist, dass alles "igendwie intuitiv" bedienbar zu sein hat oder halt gar nicht. Dazu kommt ein unglaublich großer Konformitätsdruck, den man als doppelt so alter Mensch des selben Kulturkreises oft gar nicht ermessen kann. OOo ist was für Opfer, die sich auch keine Markenklamotten leisten. Ich habe eine 21-jährige Tochter, die zwar auch wenig Ahnung hat, aber nur auf Arbeit ein wenig Zeit mit perfekt konfigurierten Computern verbringen muss. Ihr Laptop ist halt der übliche Windows-Matsch, der regelmäßig von einem Kumpel "neu aufgesetzt" wird.
Grüße, Andreas --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [email protected] For additional commands, e-mail: [email protected]
