Dieses Jahr hatte OpenOffice.org neben dem Stand auch einen Projektraum
auf der FrOSCon in der Hochschule Rhin->Sieg in St. Augustin bei Bonn
auch einen Projektraum erhalten.

Diesen galt es mit Workshops und Vorträgen zu "füllen".

Den Anfang machte am Somstagmorgen Jacqueline die ausprobierte, ob das
mit den Serienbriefen auch unter der 3.3 beta noch klappt. Dabei konnte
sie interessiertem Publikum die Möglichkeiten und Grenzen des
einschlägigen Assistenten ebenso demonstrieren, wie eine zweckmäßige
Vorgehensweise. Bedingte Texte und Absätze sind beim Serienbrief ein
Standardthema. Hier konnte Jacqueline die sehr gelungene und nützliche
Extension von Jörg vorführen, auch wenn den Anwesenden "==" für "gleich"
und "!=" für "ungleich" sehr intuitiv vorkam.

Der Berichtende hielt am Nachmittag zwei Vorträge über Zu den Themen
Freie Software und offene Standards mit dem Schwerpunkt, was der
Anwender hiervon habe. Zwischendurch hielt Mechtilde einen Workshop zum
Thema Qualitätssicherung mit Interessierten von zwei "kleineren"
Plattformen (FreeBSD und Linux from Scratch) ab.

Am Sonntagmorgen erklärte Simon dann, wie man OpenOffice.org baut.

Berücksichtigt mann die Umstände, dasss die Vorträge und Workshops neben
dem "normalen" Programm der FrOSCon liefen und sehr kurzfristig
angekündigt worden waren, muss man die Publikumsresonanz zwar als
ausbaufähig, aber nicht enttäuschend bezeichnen. Alle, die sich zu uns
"verirrten", können als Multiplikaoren bezeichnet werden, die die
Informationen und Anregungen mit in ihr Umfeld nehmen werden.

Der "Sozialevent" am Samstagabend brachte uns mit Ulf von MySQL
zusammen. Nicht nur am Stand, nach den Vorträgen, sondern auch dort war
die Zukunft des Projektes ein Hauptthema, zu dem wir wenig Konkretes,
aber immerhin etwas wohlbegründete Zuversicht verbreiten konnten. Wieder
einmal war festzustellen, dass OpenOffice.org in der
Freien-Software-Szene viele Freunde hat, selbst die, die es selbst nicht
nutzen ("Ich nehme LaTEX."), schätzten die Bedeutung einer Freien
Office-Suite hoch ein.

Ohne die Leistung derjenigen, die stundenlang am Stand saßen oder
standen und alzeit bereit waren, Rede und Antwort zu geben, gering zu
schätzen muss eine kritische Reflexion doch nach dem Sinn des Standes
fragen. Durch unseren Auftritt - auch kleidungsmäßig - waren wir auch in
diesem Jahr wieder derart präsent und wurden überall in Gespräche
verwickelt, dass für uns fast der bisher leider unbekannte Status eines
"standlosen Ausstellers" genügt hätte. Ein Stand lohnt sich eigentlich
nur dann wirklich, wenn wir den "Devotionalien"-Verkauf forcieren
wollen, was dann aber wieder mehr Personal (und etwas mehr Fläche)
erfordert, als dieses Jahr zur Verfügung stand. Ansonsten ist
wahrscheinlich der Projektraum als "Anlaufpunkt" ausreichend.

Gesucht wird auch jemand, der im nächsten Jahr die Organisation
unternimmt. Mechtilde möchte diese Aufgabe gerne in andere Hände legen.

Wie in jedem Jahr kann anstrengend aber gut als Resüme gezogen werden.
Die FrOSCon war diese Jahr wohl noch weniger als in den Vorjahren eine
"Publikumsmesse", dafür aber wieder ein wichtiges Treffen der
Freien-Software-Community zum Austausch von Erfahrungen und
Informationen und zum Pläneschmieden in einem erstklassigen Umfeld,
wofür den "Machern" der FrOSCon ein großes "Dankeschön" gebührt.

Dank auch an Jacqueline, Mechtilde, Michaela, Simon und Thomas und auch
an Sabine, die spontan am Stand aushalf, für ihren erneuten großen Einsatz.

Gruß
Michael

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