Am 24.11.2010 16:31, Johannes A. Bodwing wrote:
Hi Andreas und Eric,
Am 24.11.2010 08:23, Eric Hoch wrote:

Selbst für Mac OS X gibt es One Note (noch?) nicht,

Eben. Das ganze ist extrem MS-lastig (Du nanntest Sharepoint) und kann
daher nicht mal eben so auf einem Nicht-Microsoftsystem laufen.
Wenn MS OneNote/Sharepoint für den Mac nicht hinbekommt (sie haben
Jahre für die Portierung der Scriptsprache VBA gebraucht!), wie
bitteschön sollen externe Entwickler ohne Zugang zum Quellcode ein
plattformübergreifendes "Äquivalent" aus dem Ärmel zaubern.
Die Patentanwälte sind mit Sicherheit sofort zur Stelle sobald jemand
versucht würde, den ganzen Affenzirkus neu zu implementieren.
Microsoft produziert halt Microsoft-Dinge, und dabei sollten wir sie
wirklich nicht stören.
Kann man nicht das nutzen, was in OOo schon drin ist?
Denn a) gehört eine gute Notiz- und IdeenOption einfach zu einer "besten
Office-Suite" dazu. In jedem "Office" (ob privat oder gewerblich) fallen
Ideen an, die evtl. erst später wichtig werden, oder Notizen für
laufende Projekte usw.
Und b) könnte man folgendermaßen vorgehen:
~ eine NotizBlatt-Vorlage für OOo erstellen, evtl. im
Karteikarten-Format (aber individuell noch änderbar)
~ hat jemand eine Idee zu irgendwas, ruft er diese Vorlage auf, gibt
eine Stichwort ein, und OOo fügt diese "Notiz-Karte" in einen neu
angelegten Ordner mit dem entspr. Stichwort ein; weitere Ideen mit
demselben Stichwort kämen in denselben Ordner; und werden evtl. so wie
die Pfade bzgl. Backups etc. in die richtige Richtung geleitet;
~ Und dann die Suchfunktion in OOo erweitern auf; das soll ja eh kommen,
daß OOo auch dokumentübergreifend suchen kann (ab 4.0?):
 > also dokumentübergreifende Suche, d.h. der Nutzer kann einstellen, in
welchem Ordner er suchen lässt; ähnlich der Suche im Windows-Explorer
 > oder er kann im "Stichwort-Ordner" suchen lassen, und bekommt dazu
eine entspr. Stichwort-Auswahl angezeigt, die er anklicken kann; und OOo
sucht ihm den eingegebenen Begriff in den Notizen des betr. Stichwortes;


In der Praxis meiner Frau läuft ein Telefonjournal (Termine laufen über andere Software). Es ist eine kleine OOo-Datenbank mit einem minimalen Eingabeformular. Wer? Wen? Was? Kommentar (optional). Nur tippen und tabben bis man im nächsten Eintrag ankommt. Zeitstempel werden automatisch gesetzt, und in einem zweiten Formular kann eingetragen werden welche Listeneinträge wann von wem erledigt wurden. Ein Bericht druckt unerledigte Aufgaben. Der eine oder andere macht sowas mit Calc. Das ist schneller eingerichtet, aber grottig zu bedienen. Da alle Datenbankinhalte nahtlos in allen OOo-Dokumenten verfügbar sind, ist so ein kleiner Datensammler perfekt in die Office-Suite integriert. Davor hatte ich eine Textdatei auf dem Server abgelegt, wo jeder seins für alle hätte reinschreiben können (ich erledige oft auswärtige Aufgaben für die Praxis). Ich kann es beim besten Willen nicht verstehen, aber eine einfache Textdatei ist offenbar für heutige Computerbenutzer völlig indiskutabel. Ich rede von maximal ein paar dutzend Zeilen an einem zentralen Ablageplatz. Niemand außer mir hat je etwas in die Textdatei geschrieben oder da mal reingeguckt. Das Formular wird angenommen und das Zettelchaos ebbt ab (bilde ich mir jedenfalls ein).


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