Hi Michael, auch wenn dieser Thread einige Punkte in der möglichen Zusammenarbeit der Projekte geklärt hat, ist Deine Antwort nicht nur zynisch (das darf sie sein), sondern zumindest in einem Punkt einfach falsch:
Michael schrieb: > [...] > > Entwicklern kommt somit das entscheidende Verdienst zu. > > In einer Meritokratie haben sie daher auch über die Richtung des > Projektes entscheidend zu bestimmen. Nein - in der TDF hat jedes Mitglied eine Stimme. Und die Mitgliedschaft hängt nicht davon ab, ob man Entwickler, Übersetzer, Tester, Dokumentierer, Anwenderbetreuer oder sonst ein anderes Community-Mitglied ist. Wer sich aktiv für LibreOffice einsetzt, hat das Recht, mitzubestimmen. Er kann wählen und gewählt werden. Klar ist es einfacher, die Beiträge von Entwicklern zu sehen und zu erkennen, ob diese das Projekt voranbringen. Aber auch in allen anderen Bereichen werden Beiträge geleistet und genauso gewürdigt wie Code-Beiträge. Es ist richtig, dass die Qualität aller Beiträge auf ihre Auswirkung auf LibreOffice (als Community und Produkt) beurteilt wird. Im Unterschied zu OpenOffice.org genügt es nicht, sich anzumelden und man bekommt gleich eine projektbezogene Mailadresse. Aber jeder, der längerfristig einen relevanten Beitrag (und die Relevanz wird nicht von Entwicklern, sondern von langjährigen Community-Mitgliedern im Membership Committee beurteilt) zu LibreOffice leistet und ernsthaftes Interesse an seiner Fortentwicklung hat, kann die Mitgliedschaft beantragen und seine Interessen einbringen. Solche Beiträge können auch Postings auf der Mailingliste sein, wenn sie die Arbeit im Projekt positiv beeinflussen (durch Reduk- tion der Emotionalität, Klärung offener Fragen oder ähnliches). Diskussionen um der Diskussion willen zählen aber nicht dazu. > [...] > > Also hat man die "Entwicklercommunity", von der wohl manche schon länger > geträumt haben. Die Entwickler brauchen dort nur noch auf ihre Kollegen > Rücksicht zu nehmen, denn als Kollektiv sind sie existentiell notwendig > und unersetzbar. Antwort "B" ist richtig: 1. Satzteil falsch, 2. Satzteil richtig, Verknüpfung falsch. (falls jemand diese Diskussion auf Multiple Choice reduzieren mag) Auch wenn in den gekürzten Teilen tasächlich einige richtige Punkte angesprochen wurden, ändert das nichts an der Polemik und klar des- informativen Zielsetzung dieser Mail. Schade... Gruß Bernhard -- ----------------------------------------------------------------- To unsubscribe send email to [email protected] For additional commands send email to [email protected] with Subject: help
