Hi Nino u.a.
...
Anscheinend tritt das Problem immer wieder auf, dass verschiedene
Personen ein bestimmtes Tool oder eine bestimmte Vorgehensweise mit
sehr viel Ego vertreten. Das ist zwar an sich nicht schlimm
(schließlich sind wir alle Menschen), kann aber auch ganz schön von der
sachlichen Diskussion ablenken und quasi eine Eigendynamik entwickeln.
Dann muss es mit einer erhöhten Aufmerksamkeit beobachtet werden, um zu
vermeiden, dass es zu verhärteten Fronten bzw. zu Grabenkämpfen kommt.
Mir wäre es - wie euch allen vermutlich - sehr viel lieber, wenn das
Projekt seine Kommunikationskultur in Richtung sachlicher Argumentation
hin entwickeln würde. Sachlich und persönlich wertschätzend - das fänd
ich gut.
Allerdings weiß ich dafür auch kein Patentrezept - außer selbst
möglichst immer wieder die sachliche Ebene suchen, und ggf.
Übertretungen zurück zu weisen.
Vielleicht hilft ein Hinweis von der internationalen Liste ein bißchen
weiter. Das ist ein Buch von Jono Bacon (Community Manager for Ubuntu),
mit Link zu "The Art of Community": http://www.artofcommunityonline.org/get/
(An dem Buch kaue ich derzeit noch rum)
Gerade weil eine Community in weltweitem Rahmen und mit immer mehr
Mitgliedern ein ziemliches Projekt ist, kommen wir womöglich nicht dran
vorbei, uns mit grundlegenden Community-Aspekten zu beschäftigen, damit
es "lokal" und "international" möglichst gut läuft. Erst recht, wenn LO
einen recht flotten Zeitplan vorlegt.
Gruß,
Johannes
--
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