Hallo Gottfried, Du schreibst: > Auch ich frage mich inzwischen, für wen die immer schneller > aufeinander folgenden Versionen eigentlich gedacht sind. > Nur um dem Anschein zu widersprechen - LibreOffice wurde seit dem ersten Tag zweimal im Jahr released. An der Frequenz hat sich also nichts geändert. :)
> Ich hoffe den Entwicklern von LibreOffice sind die Anwender, die ein > stabiles und langfristig nutzbares System brauchen nicht egal. Wenn > sie das nicht sind, dann bitte ich eindringlich darum, eine > LTS-Version anzustreben, deren Zyklus sich z.B. an der von Ubuntu > orientieren könnte. Im produktiven Umfeld braucht man ein Release, > dass über längere Zeiträume hinweg nur noch mit Updates versorgt und > ansonsten stabil gehalten wird. > Ja, diese Diskussion sollte man einmal führen. Wobei das Thema eigentlich garnicht so verschieden von dem Problem bei der LibreOffice-Box ist - die Frage ist nicht so sehr, ob etwas sinnvoll ist (sowohl die Box als auch ein LTS-Release sind als Mehrwert prinzipiell zu begrüßen), sondern wer dann am Ende des Tages die Arbeit machen kann. Darüber hinaus ist das Thema aber auch bei Ubuntu oder CentOS durchaus in Bewegung, ich sehe dort z.B. Bestrebungen, innerhalb eines maintainten Produktes auch Major Updates einzuführen. Florian wollte denke ich auch dieses Jahr wieder ein DE-Projekttreffen organisieren, vielleicht wäre das ein geeigneter Rahmen (und Motivation für persönliche Anwesenheit ;)), so etwas zu besprechen. Viele Grüße, -- Thorsten -- Liste abmelden mit E-Mail an: [email protected] Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/ Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/ Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert
