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Tja aus meiner Sicht ist gar keine "Installation" von LibreOffice notwendig, 
sondern das läuft auch über "copy deployment", also einfach von einem anderen 
Datenträger aus draufspielen. Dann sind freilich nicht alle file-extensions 
sofort auf die neue Version umgeleitet, aber das lässt sicher auch irgendwie 
automatisch ausführen, ohne den MSI (ich mache das einfach so per Hand- und 
fertig). Man kann auf diese Weise auch einfach mehrere Versionen parallel 
halten und selbst auswählen, welche jetzt denn genommen werden soll. Das ist 
m.E. sowieso gut, denn eine neue Version bringt manchmal Änderungen, die gut 
sind (vorausgesetzt) aber u.U. will man da nochmal mit der vorigen Version 
vergleichen, und das kann man.


es gab mal bis ~2024 geschätzt eine sogenannte "Portable version", das ist 
(fast) das Selbe was ich als "Copy Deployment" bezeichne, nur mit etwas anderer 
Begründung (LO auf dem Stick hinzusteckbar =^portabel").


Was braucht LOffc eigentlich:


* Das Programm als Ganzes einfach irgendwo passend hin kopieren, vielleicht 
nicht unbedingt unter "Program Files" sondern besser in ein eigenes Verzeichnis 
für sowas: "C:\Programs\LOffc\VersionXY\...". Das Programm als ganzes (alle 
Files im Baum) kann man von einer einmaligen Installation auf irgendeinem 
Win-Rechner entnehmen.


* C:\User\name\\AppData\Roaming\LibreOffice\4\user": Die Arbeitsdaten stehen 
schon dort von der Vorversion oder werden automatisch als default dorthin 
generiert wenn nicht vorhanden. Die Arbeitsdaten sind ziemlich oder ganz 
versionsumabhängig, werden von jeder Version gleich verarbeitet (vielleicht 
nicht ganz alten). Das sind also die Settings für Customization Keyboard, Tools 
etc. pp.


* Dann kann man bereits die Executable direkt starten mit dem Pfad wo sie 
hinkopiert wurde: "C:\Programs\LOffc\VersionXY\program\soffice.exe"

* Alles geht, nix weiter erforderlich. LOffc braucht nichts in der Registry.


* Um mit Doppelklick auf *.odt etc. gleich die gewünschte LOffc version zu 
öffnen, die neue, muss da natürlich mit Kontextmenü im Explorer schnell mal 
angepasst werden. Das steht in der Registry, und ich wette, Sie wissen besser 
wie man das da automatisch reinkriegt, ich mach's per Hand.


Noch ein Tipp: LOffc über eine batch starten, die z.Bsp. unter 
"C.\Programs\batch\Loffc.bat" im PATH steht: startet LOffc mit dem richtigen 
absoluten Pfad und %1% als Filename. Diese Batch muss dann mit den extensions 
odt, odg etc. nur einmalig verbunden werden. Über die Änderung des Aufrufpfades 
in der Batch kann man dann sehr einfach zwischen Versionen umschalten. Das hat 
noch einen weiteren Vorteil: Man kann über spezielle weitere Argumente auch das 
User-Verzeichnis anpassen. Also auch mehr eXperience möglich.


Damit geht LOffc sehr leichtgewichtig zu benutzen, nix mit Booten beim 
Installieren und dem ganzen Sch... .Sorry für harte Wortwahl,


Dass LOffc dann nicht in der Liste der Installierten Programme erscheint, naja, 
ist das wichtig?


Muss alles installiert werden? Hier gibt es Glaubenskriege, das stimmt schon. 
Ich bin evangelisch.


mfG Hartmut Schorrig.


[email protected] schrieb am 31.07.2026 10:29 (GMT +00:00):Hallo 
Martin,


deine E-Mail leite ich mal an die discuss-Liste weiter für einen größeren
Empfängerkreis.


Grüße
Harald


-----Original-Nachricht-----
Betreff: [de-users] Zwangsweise Reboot durch MSI Installer
Datum: 2026-07-31T09:57:28+0200
Von: "Benjamin Martin" <[email protected]>
An: "[email protected]" <[email protected]>


Hallo alle,


wir verteilen hier bei uns LibreOffice auf einige Windows-Clients per MSI /
Silent Install im Hintergrund.
Leider treten immer häufiger Reboots auf den Clients auf. Im MSI hab ich schon
alles mögliche entfernt oder geändert, damit kein Reboot erfolgt.
LibreOffice ist nach dem Reboot natürlich weg, weil der Reboot nach der
Deinstallation der alten Version erfolgt. Wir haben schon herausgefunden, dass 
MS
Edge- oder Chrome-Prozesse den Reboot triggern könnten. Daher beenden wir diese
vorher (auch wenn das nicht so toll für die User ist). Leider scheint nun auch
das nicht mehr zuverlässig zu helfen und Rechner rebooten spontan und
unvorhersehbar. Das kostet Zeit und führt zu Datenverlust und Frust. Bei
LibreOffice selbst konnten wir noch diese Meldung finden: " I just now installed
26.2.4.2. During the installation process, and could not believe that the 
install
shield prompted me that it must shut down Windows Explorer to install or to
reboot." Was natürlich sehr schlecht wäre, wenn man explorer.exe immer beenden
müsste(!). [https://bugs.documentfoundation.org/show_bug.cgi?id=172555#c0]
Aktuell tendiere ich dazu, LibreOffice gänzlich zu entfernen, weil man so nicht
arbeiten kann :-(


Falls irgendjemand Tipps hat oder kennt, die hier weiterhelfen: gerne mir
schreiben!


VG,
Benjamin Martin


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