Hi Florian!

Wir sind uns irgend wo schon mal über den Weg gelaufen. Dein Gesicht kommt mir 
bekannt vor. Vielleicht mein LinuxTag? Wie auch immer...

Am Dienstag 16 März 2010 11:13:34 schrieb Florian Effenberger:
> > Ich arbeite 7 Tage von 6-22 Uhr in Schichtbetrieb. Meinen Diensplan,
> > bekomme ich frühestens 14 Tage vor beginn des jeweiligen Monats. Das
> > bedeutet, es geht bei mir immer nur relativ kurzfristig. Das war in
> > Berlin nie ein Problem, das sich die meisten, e' erst drei Tage vorher
> > entschieden, ob sie kommen (das lief auch gänzlich ohne Voranmeldung).
> 
> Einen Vortrag möchte ich einigermaßen früh einplanen, wenige Tage vor
> dem Treffen ist es meist recht schlecht. Für den März-Termin sind wir
> schon "voll", aber im April ist noch gut Luft. Wenn du Mitte des Monats
> den Schichtplan für den nächsten bekommst, sollte das aber kein Problem
> sein, denn die Treffen sind immer am Monatsende. :-) Was hältst du denn
> von einem Vortrag im April? Ich könnte dir bis Anfang April einen Slot
> reservieren, wenn du willst?

Ich denke, in der letzten März-Woche habe ich den Diensplan. Dann schauen wir 
halt. Ein anderen Weiß ich sonst nicht.

> > Anzubieten hätte ich z.B. Versionskontrolle mit Git für blutige Anfänger
> > optional mit warm up: "überleben in der Komandozeile" (Bash-Einführung in
> > 10 Min.)
> >
> > Andere Themen könnten sein:
> > * C# mit Mono
> > * SVN / CVS
> > * PostgreSQL - Installation
> > * Installation und Einführung in http://artikel23.sf.net
> > * Drupal, was kann es, wie funktioniert es...
> > * LaTeX-Einstig.
> > * ...?
> 
> Das klingt alles superspannend! Was davon kannst du denn in maximal 20
> Minuten erzählen? Bei einigen Themen stelle ich mir das schwer vor, denn
> länger als 20 Minuten sollte der Vortrag nicht dauern.

Wie schon gesagt. Am liebsten würde ich Git machen. Ich weiß nicht was ihr 
sonst für Publikum habt. Wenn /Bash/ ein Fremdwort ist, werden wir nicht drum 
herum kommen die Basics zu erklären. Das wird mit Rückfragen schon 10 Min. 
dauern. Dann braucht es noch mindestens 10 Min am Whiteboard um klar zu 
machen, wo zu man Versionskontrolle braucht und was commit, sandbox, repos, 
branch und merge meint. Dann sind schon 20 Min. rum und der Beamer wird 
angeschmissen und vor dem Publikum etwas Live-Hacking gemacht. Und dann wird 
es erst richtig spannend...

Mit das möglichst Realitäsnahe ist, würde ich jemanden aus dem Publikum einen 
von euch bitten sich per ssh auf mein Notebook ein zu loggen. Optimal wäre es, 
wenn jedes Notebook sein eigen Beamer hätte, mit man nicht immer hin und her 
schalten muss. Als fiktives Szenario stellen wir uns vor die Brüder Foo und 
Bar wollen eine mords mäßige Party geben und brauchen jetzt ein Text für die  
Einladungskarte. Ich bin Foo und er Andere Bar.

Foo legt eine Sandbox an: Git init ./foo_git
cd ./foo_git
Erstellt eine Textdatei: emacs ./einladung.txt
Versioniert sie: git add ./einladung.txt
Macht ein commt....

Foo ruft sein Bruder Bar an der gerade Urlaub in Australien macht und nicht in 
München sitzt (auch wenn das Publikum glaub ihn zusehen ;-)). Er bittet ihn 
sich den Text Entwurf an zu schauen. 

Bruder Bar macht dann: git clone ./foo_git ./bar_git
cd ./bar_git
emacs ./einladung.txt
Während Bar die Rechtschreibfehler von  Foo beseitigt, fällt Foo ein, das er 
die Wegbeschriebung vergessen hat. Da git verwendet wird braucht Foo nicht auf 
Bar zu warten. Er erweitert seine Einladung sofort. Jetzt haben Foo und Bar 
zwei verschiedene Einladungen und wir gucken uns mal an wie Git damit um 
geht...
Foo ist fertig und Bar auch. Also zieht sich Foo die Änderungen von Bar rüber:
git pull ../bar_git
Man könnte glauben, Git macht die Änderungen von Foo rückgängig und 
überschreibt die Version von Foo mit der von Bar. Tut es aber nicht. So wir 
vergleichen jetzt das Ergebnis ein mal ruft Foo und ein mal Bar gitg auf. Wir 
sehen das bei Foo gemerget wurde aber noch nicht bei Bar. Bar hat immer noch 
nicht die Abfahrtsbeschreibung von Foo. Macht jetzt ein:
git pull
Ohne das Repos an zu geben, den Git hat sich gemerkt von wo es sich geclont 
hat. So jetzt haben beide die aktuelle Einladung. 
An der Stelle sind wahrscheinlich 30 Min. um

An Hand daran das Bar auf die Idee kommt, eine HTML-Version für die Website zu 
brauchen, könnte man die Funktion branch erklären. Aber ich vermute mal. Das 
dann schon 80% wegen Überforderung aussteigen. Man könnte das Publikum 
auffordern die Geschichte von Foo und Bar nach zu spielen, in dem sich jeder 
im Publikum ein Partner sucht - so fern Notebooks mitgebracht wurden...

Also keine powerpont-presentation die jeder nach 5 Min. vergessen hat.

> 
> > Wo:     Rhaethenhaus
> >          Luisenstrasse 27
> >          80333 München
> >          Ist in der Nähe vom Königsplatz
> >          (Karlstrasse und Luisenstrasse).
> 
> Dann sind wir fast Nachbarn, denn das Café Netzwerk ist in der
> Luisenstraße 11 :-)

Ja, kommst du kurz vorbei, oder soll ich bei dir vorbei schauen?

Gruß

Olaf


-- 
Meine Rechtschreibfehler stehen unter der Creative Commons Lizenz.
(Bearbeitungen und Weitergabe unter gleichen Bedingungen):
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Reply via email to