Hallo Olaf,

Olaf Radicke wrote on 2010-03-20 21.06:

Also wenn ich alle an einen Tisch bringen will, muss ich (potenziell) auch
allen was bieten können. Zur Zeit bruzelt aber jeder sein eigenes Süppchen.

nein, das stimmt nicht. Wir versuchen das Ganze projektübergreifend zu machen, und das klappt auch schon ganz gut, wenngleich ein paar mehr involvierte Projekte natürlich super wären. Allerdings heißt für mich "übergreifend" nicht, dass wir vom blutigen Anfänger bis hin zum LPIC-2-zertifizierten-Datacenter-Admin alle ansprechen, das wäre falsch. Unsere Zielgruppe ist der "Normalanwender", ich glaube das ist der Punkt, um den sich hier alles dreht.

Was mich nervt ist, das jede Gruppe (wenn überhaupt) sich nur ein mal im Monat
trifft. Es wäre doch viel cooler, wenn es jede Woche 1-2 Treffen am selben Ort
gäbe, und die Themen durch rotieren. So wie es jetzt ist, ist es so, das wenn
du zwei Termine verpasst (aus privaten oder dienstlichen Gründen), dann ist da
ein riesen Loch von einem 1/4 Jahr.

Du darfst nicht vergessen, dass das auch jemand machen muss. Wenn mich einer einstellt, mir die Fahrtkosten bezahlt und die Treffen als Arbeitszeit laufen, sofort, aber ich mache das alles ehrenamtlich und größtenteils auf eigene Kosten - da sind mehr als einmal im Monat die 100km einfache Strecke nach München und den halben Tag Zeit nicht drin.

Den Luxus, dass mir einer alles bezahlt, sogar mein Essen, und mir das dann noch als bezahlte Arbeitszeit ansieht, den hätte ich auch gern mal... Ums mal zu verdeutlichen: Für mich als Student heißt, das osstreffen zu veranstalten, im schlimmsten Fall dass ein Wochenende weggehen gestorben ist. Das ist auch in Ordnung, nur verzichte ich ungern auf alles was ich an Freizeit und Privatgeld habe. :-)

Abgesehen davon glaube ich auch, dass einmal die Woche schnell ein Stammtisch-Charakter entsteht, und man die Qualität (von der ich behaupte, dass wir sie haben) nicht halten kann.

<ironie>
Wenn ich mir ansehe zu was für Kicki es eigene UserGroups gibt, dann wunder
ich mich schon langsam, das es noch keine UserGroup für den Befehl ls
(Verzeichnis auflisten) gibt. Wenn ich mir die man ansehe, stelle ich fest,
das es ziemlich viel Parameter gibt! "ls User Group Munich" klingt doch toll.
</ironie>

Da liegen wir doch genau auf derselben Wellenlänge. Genau das wollen wir mit den osstreffen vermeiden, sondern alle zusammenführen. Allerdings eben auf dem "Normalanwender"-Niveau.

Spaß bei Seite: Wenn wir mal eine Einführung in die Bash oder in die tcsh
macht - ja? Dann erkläre mir doch bitte mal, warum das die Gentoo Linux User
Group, die German Unix User Group, Münchner Linux User Group, Linux User Group
Ottobrunn, Munich OpenSolaris User Group, der Open-Source-Treffen und die
Ubuntu Users Group das für sich alleine machen soll. Haben die alle
unterschiedliche Shells? Wohl kaum! Tut mir Lied. Ich verstehe es ein fach
nicht! Ich finde die Situation völlig absurd.

Nochmal: Es geht um den Normalanwender, das aber projekteübergreifend. Nur ist für den Normalanwender vermutlich egal, welche Shell er nutzt. Deswegen ja die Idee mit den Workshop-Tagen, die sich auch dediziert an Profis richten können, da würde dein Thema dann passen.

Selbst, wenn es mal ein Thema gibt, was einen jetzt mal nicht so brennen
interessiert. Was ist daran so schlimm sich das mal für eine dreiviertel
Stunde rein zu ziehen? Zu Not komme ich halt eine Stunde später oder gehe in
einen Nebenraum und hilft Neuen bei der Installation.

Nein, das ist nicht das Ziel der Treffen, sorry. Wir wollen maximal 20-minütige Vorträge, die auch den Anfänger ansprechen sollen.

Viele Grüße
Flo

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