Hi,

Olaf Radicke wrote on 2012-02-25 10:17:

Ich kenne das System sogar von Gottesdiensten wo sich Prediger
regelmäßig die Kurve nicht kriegen. Und es hat sich gewehrt.

cool. :-) Aus Gottesdiensten kenne ich es noch nicht.

Kurze Erklärung - für die die es nicht kennen:

Im Publikum sitzt einer, der per Countdown die Restzeit auf einen
Schild dem Redner Zeigt.

Auf dem Dornbirner LinuxDay haben sie sogar einen Monitor mit der aktuellen Uhrzeit auf den Referenten gerichtet, das ist recht deutlich. :-) Nein, aber jemanden im Publikum, der dezent auf die Uhrzeit hinweist, das fände ich gut.

Die Alternative wäre, dass wir die Referenten vorab fragen, wie viel
Zeit sie benötigen, und die Vorträge dann damit auch ankündigen.

Das wird nur funktionieren, wenn ihr Redner auch die Option
last z.B. 45Min. statt 20 sagen zu dürfen, ohne das sie ausgeladen werden.

Ich bin da völlig offen. Mein persönlicher Favorit wäre, keine allzu langen Vorträge am Freitagabend zu hören, aber das ist nur meine persönliche Meinung - wenn die Mehrheit auch gerne 60-90 Minuten-Vorträge hört, ist das kein Problem. Dann würde o.g. System mit den 45 Minuten statt 20 funktionieren.

Mir gehts nur darum, dass man so ein bisschen einplanen kann, wie viele Vorträge wir an einem Abend haben. Jetzt hats zwei Mal mich getroffen, das ist nicht so wild. Überleg aber, dass z.B. gestern noch jemand anderes dran gewesen wäre, der eine Anreise gehabt hätte, und vielleicht das erste Mal dabei gewesen wäre - der wäre zurecht verärgert und nicht mehr wieder gekommen, wenn sein Vortrag ausgefallen wäre. Wenn ich weiß, der Referent braucht 90 Minuten, dann plane ich gar keinen zweiten ein.

Die Frage ist quasi, ob wir es einigermaßen fix vorgeben und "durchsetzen", oder ob die Referenten frei entscheiden dürfen.

Viele Grüße
Flo

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