Hi! Kerstin Mende-Stief <[email protected]> hat am 14. Oktober 2012 um 12:36 geschrieben: [...] > Meinst Du nicht auch, es wird Zeit, open source gesellschaftsfähig zu > machen und aus der Nerdecke rauszuholen?
Meine Beobachtung ist, das im Unternehmensumfeld der gnadenlose Preisdruck dafür sorgt, das Open Souce Einzug erhält. Für viele Unternehmen heißt es einfach: "Friss oder stirb!" OpenSource als Betriebssystem ist etabliert. Ebenso als Webserver, Datenbanken, CMS, CRM. ERP kommt langsam. JBoss ist nicht mehr wegzudenken. Als Mail und DN- Server sowieso. Als Fire Wall und für Load Balancing allgegenwärtig. Im Rechenzentrum hat Windows und Unix die Schlacht schon längst verloren. Im Konsumerbereich schrumpft der Markt. Im Embedded-Bereich ist Linux und Open Source hervorragend aufgestellt. Linux und Open Source bracht weder Welpenschutz noch Marktschreier. Was die Menschen - und nicht nur Open Source - brauchen ist eine Urheberreform und eine Patentreform. ich glaube das sind die nächsten wichtigen Sachlachfelder. Themen wie ACTA sind sehr wichtig, aber nicht einfach zu verstehen und zu vermitteln. Als Konsument beschäftigen mich z.Z. ganz konkret die Geschäftsmodelle von Amazon. Mit viel Bachschmerzen habe ich mir ein kindle gekauft. Ich sehe weit und breit keine adäquate Open Source Lösung. Adobe-DRM und Sony-Reader ist der gleiche Mist, nur unkomfortabler. Wie kann man hier als Konsument seine Freiheit zurück erlangen und behalten? VG Olaf -- Abmelden und Archiv: https://lists.frodev.org/mailman/listinfo/opensourcetreffen-discuss Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert
