Hallo Dennis, ich möchte weder etwas kaputt machen noch Geschlechtsgrößen vergleichen. Wie gesagt, es ist ein Thema, dass mich interessiert, weil ich auch gern gewusst hätte, ob es wirklich so schwierig ist oder ob ich nur zu doof bin. Eben kein Angebotsvorschlag sondern ein Nachfragevorschlag. Wenn andere darin keine Nachfrage sehen, brauchen wir auch keinen Referenten suchen. So wie Du es in Deinen letzten fünf Absätzen formuliert hast, so würde ich das auch unterschreiben, nur befürchte ich, dass dies dann ein Wochenworkshop und kein 1-Tag-Workshop ist. (ausgehend von meinen bescheidenen kognitiven Fähigkeiten) Vielleicht geht es ja auch über diese Liste(ohne Workshop) - bis der erste sagt - Stopp VPN-Themen sind mir zu langweilig.
Zum Hintergrund meines Vorschlags. Achtung jetzt wird es lang. Also, ich versuche für alle Anwendergewohnheiten, die es mit IPv4 gibt (nur die guten, NAT sehe ich als keine gute Gewohnheit an) auch mit IPv6 nutzbar zu machen, aus verschiedenen Gründen. Der erste: IPv6 gibt den Anwendern Freiheiten zurück, die Anwender vor 20Jahren schon einmal hatten und aufgrund von Zentralisierung und CGNAT/DS-lite aufgeben mussten. Der dezentrale Gedanke und der von Opensource sind die, die mich gerade hierher treiben. Nach meinen bisherigen Recherchen scheint es ein Treppenwitz der Geschichte zu sein, dass ausgerechnet das zurück portierte Protokoll IPsec bei IPv4 erfolgreicher ist als bei IPv6. Wie komme ich darauf? Beispiel AVM: Fritzbox-VPN nutzt IPsec, aber nur via IPv4 Synololgy NAS: bringt drei VPN mit, nur eines nämlich OpenVPN läuft komplett mit IPv6 (transport und payload) Da frage ich mich natürlich, geht das wirklich nicht? Ist es zu komplex oder ist der oss-"upstream" in dem Bereich kaputt? Liegen andere Steine im Weg? z.B. bin ich derzeit in einer Diskussion mit dem Support der Deutschen Telekom ob IPsec via IPv6 im Mobilfunknetz geblockt wird oder nicht. Die Telekom sagt nein. Mein Test mit einem (nicht auf meinen Mist gewachsenen) Skript https://gist.github.com/vi/5628320 sagt das Gegenteil. Zwischen anderen Netzen funktioniert es. Ich könnte mich natürlich zurück lehnen und sagen ist mir egal. Schließlich habe ich für meinen persönlichen Gebrauch zwei funktionierende OpenVPN-Setups und für den dienstlichen Gebrauch Cisco AnyConnect - beide vollständig IPv6- fähig, bei Openvpn ist demnächst auch IPv4 endlich abschaltbar. Es ist mir aber nicht egal. Wenn dabei noch eine gute (zur Veröffentlichung tauglich ) Anleitung herausspringt um so besser. Weitere Motivationsgedanken: Die Foren von Vodafone und Unitymedia (die Telekom wird irgendwann folgen - auch die haben IPv4 nicht für alle Ewigkeit) sind voll von VPN-Problemen in beiden Richtungen (z.B von daheim zu Arbeitgebern bzw. von unterwegs ins "Heimnetz"). Ich möchte dort Hilfe anbieten können durch Verweis auf mehr als eine Alternative. Openvpn (opensource) ist gut, cisco (kommerziell) ist gut Am liebsten sind mir eben Lösungen, von denen ich wirklich weiß, dass sie funktionieren und nicht nur irgendwo im Datenblatt steht "optional IPv6". Was ist realistisch mit wenig Aufwand (z.B. Raspberry PI/openwrt ) aufsetzbar? Wo sollte man auf VMs mit mit Fertiglösungen *sense setzen? Hat jemand Empfehlungen für gut integrierte Lösungen in kaufbaren Billigroutern bis hin zum teureren Segment z.B. LANCOM? Danke fürs Lesen. Thomas -- Abmelden und Archiv: https://lists.opensourcetreffen.de/mailman/listinfo/discuss Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert
