Am Donnerstag, 21. Februar 2019, 20:28:48 CET schrieb Dennis Knorr: > yay! :) > > Irgendwelche Vorbedingungen ausser gegenwärtigem Ubuntu 18.04 lts stand > zum mitmachen?
Das ist ein wunder Punkt. Ich sehe gerade, dass tayga für ubuntu nur in cosmic (18.10) existiert. Debian hat es in stretch. jool hat fast keiner. Tayga kann man relativ leicht selber kompilieren. Bei jool hatte ich immer Probleme. Das dritte Programm, was noch eine Rolle spielt, wäre clatd. Da dies im Wesentlichen nur ein Perlskript ist, braucht man da nur bedingt ein Paket. (das Paket hat eben noch einen Dispatcher für den Networkmanager drin) Ist aber auch nicht so schlimm. Ich werde morgen drei "Erfahrungsstufen" vorstellen. IPv6 - pur. (lasse ich wahrscheinlich aus Zeitgründen aus), kennt jeder, dessen DS-lite Anschluss bei Vodafone/Unitymedia schon einmal gestreikt hatte. Kommt auch häufiger bei Freifunk vor, wenn der DHCPv4-Server gerade wiedermal nicht mag. Es geht praktisch nur die Hälfte. (sueddeutsche ohne Bilder, bei Twitter wäre es andersrum sofern die Bilder ohne Text laden würden) IPv6+DNS64/NAT64(providerseitig) - keine Anpassungen am Client, gefühlt geht 99%, man muss schon gezielt suchen, um etwas zu finden, was nicht geht. Das geht auch ohne weitere Vorbereitung. Der WLAN-Router, den ich mir dazu heute ausgeguckt habe, setzt allerdings voraus, dass die dns-Resolver- Konfiguration über dhcpv6 unterstützt wird. Beides (dhcpv6 und RA-option) kann ich in der mobilen Variante für morgen leider nicht anbieten. (im äußersten Notfall wäre der Resolver per Hand einzutragen) IPv6+NAT64+CLAT=464xlat, das halbe Prozent, wo man noch etwas an IPv4- Konnektivität retten kann. Was damit nicht läuft, ist dann praktisch endgültig unrettbar. Unabhängig davon kann man natürlich auch mit Smartphone/Tablets mitspielen. Da sollte (außer bei Windows) auch clat, also 464xlat, anspringen. Hotspot/Tethering habe ich mir soeben auch angeschaut: Android - perfekt - alle Clients denken, sie seien in in einem dualstack-Netz Windows 10 - mein WLAN-Client bekam nur IPv4 und konnte darüber nur DNS auflösen Linux kann mit dem Networkmanager kein "sharing", wenn nur ein /64 vorliegt, Aber wenn ich jetzt noch mehr schreibe, brauche ich morgen nichts mehr erzählen. Thomas -- Abmelden und Archiv: https://lists.opensourcetreffen.de/mailman/listinfo/discuss Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert
