Sehr geehrte Damen und Herren! Eigentlich sollte die MF-II Schnittstelle nun wirklich die vollständige Umbelegung der Tastatur gestatten.
Probleme bereitet nur, wenn die klassischen Modifier-Tasten bereits vor dem Treiber abgefangen werden. Das ist aber wirklich nur mit Open-Source zu bewältigen, ClosedSource wie vor Allem Microsoft, die ja die Tastatur eigenmächtig um die Windows- und Menü-Taste erweitert haben, dasselbe gilt für das Mausrad, müßte dies entsprechend selbst liefern, das gilt übrigens auch für Apple, die da ja auch ihr eigenes Süppchen kochen. Nützlich wäre sicher die 3270-Tastatur mit 24 statt 12 Funktionstasten, ergänzt um Knöpfe der Tastaturen von DEC-Rainbow (VT 2xx, VT 3xx) und Sun (1, 2, 3 ,4 …) sowie Apple, also eine Art Grand Unified Keyboard (GUK). Das von Emacs & Co. bekannte Meta landete bereits auf »Alt» die Windows- und Menü-Taste ab Win95 könnten als Hyper und Super betrachtet werden, Mod3 und Mod4 müßten also zusätzlich bereitgestellt werden, wie aktuell auf dem MF-II-Layout bereits geschehen. Möglicherweise hilft mir die Neo-Belegung auch über den seltsamen Hang zum konsequenten Vertauschen von «e» und «a» beim Blindschreiben hinweg, den ich dank der zeitweisen Einnahme von Psychopharmaka erworben habe. Geholfen haben die überhaupt nicht, stattdessen habe ich die Treffsicherheit eingebüßt, zu den wilden Studentenzeiten hatte ich die DEC-VT100-Knöppkes noch nach umgerechnet einem Dutzend Kölsch sicher getroffen, und meine Alterswehwehchen haben sich um mindestens zehn Jahre nach vorne verlagert. Momentan habe ich ein Dünnbrett im Mac-Look, gegen die Mitreißfehler hilft es nur bedingt, dafür lasse ich mal den einen oder anderen Buchstaben aus. Die heißgeliebte IBM-Klapparatur gibt es laut Wikipedia noch von Unicomp. Mit AllChars for Windows gibt es immerhin eine Möglichkeit, auch bei der normalen QWERTZ-Tastatur an allerlei Sonderzeichen zu kommen. mit freundlichen Grüßen Norbert Grün ([email protected])
