Bei der Beschäftigung mit Tastatur-Layouts hat mich Neos Ebenenkonzept,
und hierbei insbesondere die vierte Ebene, begeistert. Wie man aus den
vielen verschiedenen Versuchen, bessere Layouts zu entwickeln, sieht,
gibt es viele mögliche ergonomische Layouts, das Neo Ebenenkonzept ist
aber genial-einzigartig! Ich möchte das unbedingt lernen.

Allerdings liegt mir Nordtast-xcv als Hauptebene deutlich besser als die
original Neobelegung.

Um nun – wie beim von Neo stammenden NordTast AHK-Treiber für Windows – alle
Neoebenen auch für Linux zur Verfügung zu haben, habe ich ein Python-script
geschrieben, das für beliebige, in einer Datei gespeicherte Layouts eine
xmodmap für dieses Layout mit den Neo-Ebenen 3 – 7 ausgibt, wobei die
griechischen Buchstaben der 5. und 6. Ebene bei ihren lateinischen Pendants 
bleiben.

Damit sind Neo-Variationen für Linux leichter zu erstellen.

Die Zahlenreihe bleibt mit den zugehörigen Ebenen nicht verändert, ein
mit diesem Script erstelltes Neo-Qwertz, Neo-Dvorak oder ähnliches würde also 
nur
die Buchstabentasten anpassen.
 
Die Syntax der Eingabedatei ist die in der NordTast-Mailingliste übliche für 
eine
Tastaturkurzbeschreibung, zusätzlich mit einem Layoutnamen als erste Zeile:


    Nicht ernst gemeintes Beispiellayout
    abcde fghijk
    lmnop qrstuv
    wxyzä öüß.,


In dieser Version müssen alle Tasten belegt sein.
Die Ausgabe erfolgt auf die Standardausgabe.


Anwendung:

Eingabedatei erstellen.

generate_xmodmap.py Eingabedatei > ausgabe.xmodmap


Gruß,

Ruthard Baudach

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