<?xml version="1.0"?> <!DOCTYPE modulesynopsis SYSTEM "../style/modulesynopsis.dtd"> <?xml-stylesheet type="text/xsl" href="../style/manual.de.xsl"?> <modulesynopsis metafile="mod_cgid.xml.meta">
<name>mod_cgid</name>
<description>Ausführung von CGI-Skripten mit einem externen
CGI-Daemon</description>
<status>Base</status>
<sourcefile>mod_cgid.c</sourcefile>
<identifier>cgid_module</identifier>
<compatibility>Unix threaded MPMs only</compatibility>
<summary>
<p>Abgesehen von den Optimierungen und der zusätzlichen
<directive module="mod_cgid">ScriptSock</directive>-Direktive
unterscheidet sich das Modul <module>mod_cgid</module> kaum
vom Modul <module>mod_cgi</module>.
Weitere Informationen zu Apache und CGI
<strong>siehe <module>mod_cgi</module>.</strong></p>
<p>Bei bestimmten Unix-Betriebssystemen ist das Forking eines
Prozesses beim Multi-Threading ein sehr aufwändiger Vorgang,
weil der neue Prozess alle Threads des übergeordneten Prozesses
repliziert. Um diesen Aufwand für jeden einzelnen CGI-Aufruf zu
vermeiden,
erzeugt <module>mod_cgid</module> einen externen Daemon, der für
das Forking der Kindprozesse zur Ausführung der CGI-Skripte
verantwortlich
ist. Der Server kommuniziert mit diesem Daemon mit Hilfe eines
Unix-Domain-Socket.</p>
<p>Dieses Modul wird standardmäßig an Stelle des Moduls
<module>mod_cgi</module> verwendet, wenn ein Multi-Thread-MPM
während des Kompilierens gewählt wurde. Auf Benutzerebene
ist die Konfiguration und Arbeitsweise dieses Moduls mit
<module>mod_cgi</module> identisch. Der einzige Unterschied ist die
zusätzliche <code>ScriptSock</code>-Direktive, die den Namen des
Socket für die Kommunikation mit dem CGI-Daemon angibt.</p>
</summary>
<seealso><module>mod_cgi</module></seealso>
<seealso><a href="../suexec.html">CGI-Programme unter unterschiedlichen UIDs
ausführen</a></seealso>
<directivesynopsis location="mod_cgi">
<name>ScriptLog</name>
</directivesynopsis>
<directivesynopsis location="mod_cgi">
<name>ScriptLogLength</name>
</directivesynopsis>
<directivesynopsis location="mod_cgi">
<name>ScriptLogBuffer</name>
</directivesynopsis>
<directivesynopsis>
<name>ScriptSock</name>
<description>Der Name des Socket für die Kommunikation mit dem
CGI-Daemon</description>
<syntax>ScriptSock <var>Dateipfad</var></syntax>
<default>ScriptSock logs/cgisock</default>
<contextlist><context>server config</context>
<context>virtual host</context></contextlist>
<usage>
<p>Diese Direktive gibt den Namen des Socket für die
Kommunikation mit dem CGI-Daemon an. Das Socket wird mit den
Berechtigungen des Benutzers geöffnet, der den Apache gestartet
hat (normalerweise ist das der Benutzer <code>root</code>
). Um die Sicherheit der Kommunikation mit CGI-Skripten zu
gewährleisten, darf kein anderer Benutzer die Berechtigung haben,
in das Verzeichnis zu schreiben, in dem sich das Socket befindet.</p>
<example><title>Beispiel</title>
ScriptSock /var/run/cgid.sock
</example>
</usage>
</directivesynopsis>
</modulesynopsis>
<?xml version="1.0"?>
<!DOCTYPE modulesynopsis SYSTEM "../style/modulesynopsis.dtd">
<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="../style/manual.de.xsl"?>
<modulesynopsis metafile="mod_charset_lite.xml.meta">
<name>mod_charset_lite</name>
<description>Automatische Konvertierung von
Zeichensätzen</description>
<status>Experimentell</status>
<sourcefile>mod_charset_lite.c</sourcefile>
<identifier>charset_lite_module</identifier>
<summary>
<p>Dieses Modul befindet sich noch in einem
<strong>experimentellen</strong> Stadium und sollte
mit Vorsicht verwendet werden. Experimentieren Sie mit Ihrer
<module>mod_charset_lite</module>-Konfiguration, um zu überprüfen,
ob die gewünschten Ergebnisse erreicht werden.</p>
<p>Mit <module>mod_charset_lite</module> kann der Administrator den
Ausgangszeichensatz von Objekten sowie den Zeichensatz angeben, in den
die Umwandlung vorm Versenden an den Client erfolgen soll.
<module>mod_charset_lite</module> wandelt die Daten selbst nicht um,
sondern teilt dem Apache mit, was für eine Umwandlung durchgeführt
werden soll. <module>mod_charset_lite</module> ist für EBCDIC-
und ASCII-Systeme gedacht. In einer EBCDIC-Umgebung wandelt
der Apache normalerweise Text nach ISO-8859-1 um.
Mit <module>mod_charset_lite</module>
können auch andere Konvertierungen durchgeführt werden. In einer
ASCII-Umgebung führt der Apache normalerweise keine
Umwandlungen durch, daher wird <module>mod_charset_lite</module>
benötigt, um Umwandlungen durchführen zu können.</p>
<p>Dieses Modul bietet einige Konfigurationsverfahren an,
die von der russischen Apache-Version und dem
dazugehörigen <code>mod_charset</code> implementiert werden.</p>
</summary>
<section id="problems"><title>Allgemeine Probleme</title>
<section><title>Unzulässige Zeichensatzbezeichnungen</title>
<p>Die Parameter für Zeichensatzangaben
<directive module="mod_charset_lite">CharsetSourceEnc</directive> und
<directive module="mod_charset_lite">CharsetDefault</directive>
müssen von der APR-Bibliothek auf dem jeweiligen Betriebssystem,
unter welchem das Modul <module>mod_charset_lite</module>
ausgeführt wird, unterstützt werden. Diese
Zeichensatzbezeichnungen
sind nicht standardisiert und entsprechen normalerweise nicht den
in HTTP-Headern verwendeten. Zur Zeit unterstützt die APR-Bibliothek
nur iconv(3), so dass die Zeichensatzbezeichnungen problemlos mit dem
iconv(1)-Porogramm getestet werden können:</p>
<example>
iconv -f charsetsourceenc-Wer -t charsetdefault-Wert
</example>
</section>
<section><title>Abweichungen zwischen dem Zeichensatz eines Textes
und den Umwandlungsregeln</title>
<p>Wenn die Umwandlungsregeln für einen Text nicht sinnvoll sind,
kann die Umwandlung aus mehreren Gründen misslingen:</p>
<ul>
<li>Der Umwandlungsmechanismus kann einen falschen Rückgabewert
liefern,
was zum Abbruch der Verbindung führen kann.</li>
<li>Der Umwandlungsmechanismus kann stillschweigend Sonderzeichen
(z.B. Fragezeichen) in den Ausgabepuffer schreiben, wenn er den
Eingabepuffer nicht umwandeln kann.</li>
</ul>
</section>
</section>
<directivesynopsis>
<name>CharsetSourceEnc</name>
<description>Ausgabezeichensatz</description>
<syntax>CharsetSourceEnc <var>Zeichensatz</var></syntax>
<contextlist><context>server config</context>
<context>virtual host</context><context>directory</context>
<context>.htaccess</context>
</contextlist>
<override>FileInfo</override>
<usage>
<p>Die <directive>CharsetSourceEnc</directive>-Direktive gibt den
Ausgabezeichensatz für Dateien aus den entsprechenden Containern
an.</p>
<p>Der Wert des <var>Zeichensatz</var>-Arguments muss
ein gültiger Zeichensatz der APR-Bibliothek sein (in der Regel sind
dies
alle von iconv unterstützten Zeichensätze).</p>
<example><title>Beispiel</title>
<Directory /export/home/trawick/apacheinst/htdocs/convert><br />
<indent>
CharsetSourceEnc UTF-16BE<br />
CharsetDefault ISO-8859-1<br />
</indent>
</Directory>
</example>
<p>Die Zeichensatzbezeichnungen dieses Beispiels funktionieren für die
iconv-Umwandlungen unter Solaris 8.</p>
</usage>
</directivesynopsis>
<directivesynopsis>
<name>CharsetDefault</name>
<description>Der Zeichensatz, in den die Umwandlung erfolgen soll.</description>
<syntax>CharsetDefault <var>Zeichensatz</var></syntax>
<contextlist><context>server config</context>
<context>virtual host</context><context>directory</context>
<context>.htaccess</context>
</contextlist>
<override>FileInfo</override>
<usage>
<p>Die <directive>CharsetDefault</directive>-Direktive gibt den
Zeichensatz an, in den die Dokumente aus den angegebenen Containern
umgewandelt werden sollen.</p>
<p>Der Wert des <var>Zeichensatz</var>-Arguments muss
eine gültiger Zeichensatz der APR-Bibliothek sein (in der Regel sind
dies
alle von iconv unterstützten Zeichensätze).</p>
<example><title>Beispiel</title>
<Directory /export/home/trawick/apacheinst/htdocs/convert><br />
<indent>
CharsetSourceEnc UTF-16BE<br />
CharsetDefault ISO-8859-1<br />
</indent>
</Directory>
</example>
</usage>
</directivesynopsis>
<directivesynopsis>
<name>CharsetOptions</name>
<description>Kontrolliert Optionen des Moduls</description>
<syntax>CharsetOptions <var>Option</var> [<var>Option</var>] ...</syntax>
<default>CharsetOptions DebugLevel=0 NoImplicitAdd</default>
<contextlist><context>server config</context>
<context>virtual host</context><context>directory</context>
<context>.htaccess</context>
</contextlist>
<override>FileInfo</override>
<usage>
<p>Die <directive>CharsetOptions</directive>-Direktive kontrolliert
einige Optionen des Moduls <module>mod_charset_lite</module>.
Als <var>Option</var> kann angegeben werden:</p>
<dl>
<dt><code>DebugLevel=<var>n</var></code></dt>
<dd>Mit dem Schlüsselwort <code>DebugLevel</code> lässt sich
der Umfang der vom Modul erzeugten Debug-Meldungen steuern.
Gemäß Voreinstellung werden keine Meldungen erzeugt. Das
entspricht der Angabe <code>DebugLevel=0</code>.
Je höher der Wert gesetzt wird, um so mehr Meldungen werden
erzeugt und um so mehr geht die Serverleistung zurück. Die
Bedeutung der Zahlenangaben wird am Beginn der Datei
<code>mod_charset_lite.c</code> in Verbindung mit den
Definitionen der <code>DBGLVL_</code>-Konstanten
beschrieben.</dd>
<dt><code>ImplicitAdd | NoImplicitAdd</code></dt>
<dd>Die Option <code>ImplicitAdd</code> gibt an, dass
<module>mod_charset_lite</module> immer die dazugehörigen
Filter aktivieren soll, wenn die Konfiguration eine Umwandlung des
Zeichensatzes vorschreibt. Wird die Filterkette explizit mit der
<directive module="mod_mime">AddOutputFilter</directive>-Direktive
konfiguriert, sollte <code>NoImplicitAdd</code> nicht angegeben
werden, damit <module>mod_charset_lite</module>
die Filter nicht aktiviert.</dd>
</dl>
</usage>
</directivesynopsis>
</modulesynopsis>
Title: WebDAV aktivieren
Dieses Modul stellt WebDAV-Funktionalität (Distributed Authoring und Versioning) der Klassen 1 und 2 zur Verfügung. Diese Erweiterung des HTTP-Protokolls erlaubt das Erzeugen, Verschieben, Kopieren und Löschen von Dateien und Verzeichnissen auf einem entfernten Webserver über HTTP.
Um das Modul httpd.conf-Datei folgende
Zeile hinzugefügt:
Damit wird der DAV-Dateisystem-Provider aktiviert, der vom
Modul
Ferner muss mit der
httpd.conf-Datei
angegeben werden:
Im Verzeichnis der Lock-Datenbankdatei benötigen der Benutzer und die Gruppe, unter denen der Apache ausgeführt wird, Schreibrechte.
Der
<Location /foo>
AuthType Basic
AuthName DAV
AuthUserFile user.passwd
<LimitExcept GET OPTIONS>
Das Modul
Da DAV-Zugriffsmethoden Remote-Clients die Manipulation
von Dateien auf dem Server gestatten, muss
der Server geschützt sein, bevor das Modul
Jeder Bereich des Servers, für den das DAV aktiviert ist,
sollte einer Authentifizierung unterliegen. Die Verwendung der
HTTP-Basic-Authentifizierung ist nicht empfehlenswert, sondern es
sollte mindestens die HTTP-Digest-Authenifizierung
mit dem Modul
Damit das Modul
PROPFIND-Anfragen für einen sehr umfangreichen
Bestand daran hindern, zuviel Speicher zu blockieren. Eine andere Variante
einer Denial-of-Service-Attacke ist das Belegen des gesamten verfügbaren
Festplattenspeichers mit vielen großen Dateien durch einen Client.
Der Apache bietet keine Möglichkeit, dies zu verhindern, daher sollten nicht
vertrauenswürdige Benutzer keinen DAV-Zugriff erhalten.
Eine häufige Anforderung an das Modul
GET-Anfrage das Skript immer ausführt, anstatt
den Inhalt herunterzuladen. Das kann unter anderem dadurch
verhindert werden, dass dem Inhalt zwei unterschiedliche
URLs zugeordnet werden, von denen einer das Skript ausführt
und der andere das Herunterladen und die Bearbeitung mit
DAV erlaubt.
Alias /php-source /home/gstein/php_files
<Location /php-source>
ForceType text/plain
In diesem Beispiel kann über http://example.com/phparea
auf die Ausgabe der PHP-Skripte zugegriffen und über
http://example.com/php-source und einen DAV-Client
können die Skripte bearbeitet werden.
Mit der
Der Wert On ist eigentlich ein Alias für den
Standard-Provider filesystem, der vom Modul
Wenn ein DAV-Client einen Ressourcen-Lock anfordert, kann er gleichzeitig angeben, wann der Lock automatisch vom Server aufgehoben werden soll. Diese Angabe ist eine reine Anfrage, die der Server ignorieren oder dem Client einen beliebigen anderen Wert mitteilen kann.
Mit der
Die PROPFIND-Anfragen mit dem
Header Depth: Infinity. Da dieser Anfragetyp eine
Denial-of-Service-Attacke zulässt, ist die Voreinstellung
off.
--------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
