Nat�rlich wird das Thema verfilmt werden und wer weiss, wenn etwas Zeit
vergangen und die Dinge mit mehr Abstand betrachtet werden, vielleicht noch
nicht einmal schlecht. Meine Prognose f�r die nahe Zukunft sieht aber
ersteinmal eine ganze Reihe von Titeln a la "die rote flut" kommen, der ja
gezeigt hat , wie man nicht wirklich anspruchsvoll und kritisch mit dem
Thema nationale Bedrohung umgehen kann. Ich pers�nlich f�nde eine
episodenhafte Umsetzung nicht schlecht, �hnlich dem Buch das jetzt
erschienen ist ("11.September"?") in dem verschiedene Schriftsteller
erz�hlen, wie sie die Nachricht bekommen und den Moment erlebt haben. Das
k�nnte man,
wie ich finde, auch durchaus in Deutschland umsetzen z.B. die eilig
einberufene Dringlichkeitssitzung des Kabinetts, jemand der Bekannte oder
Verwandte in New York hat, Leute, die in den Urlaub fliegen wollten und die
Nachrichten auf dem Flughafen verfolgen etc.
Gr�sse
Nils




----- Original Message -----
From: Nadja <[EMAIL PROTECTED]>
To: <[EMAIL PROTECTED]>
Sent: Sunday, October 21, 2001 12:20 AM
Subject: Re: Satan & Propaganda


> Hi,
>
> auch ich bin neu im Drehbuchforum und lese nun seit 33 Mails (oder so)
�ber Terrorangriffe, Hollywood und Prolos. Also,
> sage ich allen erst einmal Hallo bevor auch ich  meinen Senf dazu gebe.
>
>
> Alisdair Jarrold wrote:
>
> > *Warnung: Dieser Beitrag k�nnte einige nicht im geringsten
interessieren! (Sch�ne Gr��e nach Amerika und Berlin...)*
> > *Daher: Lesen auf eigene Gefahr!*
>
> Schlie�e ich mich an.
>
> > Alles nicht sooo spannend. Weshalb dar�ber zwanghaft einen Film machen?
Was soll da bitte der Climax sein? Der
> > Absturz, das �berleben von diversen Protagonisten, d.h. Absturz im
ersten Drittel oder als trauriges Ende des Films?
>
> Ich denke, es wird auf jeden Fall ein Film dar�ber gemacht werden und
bestimmt nicht nur einer. Nehmen wir doch nur mal
> den Untergang der Titanic (Wie oft wurde der inzwischen verfilmt?), um nur
eine verfilmte Katastrophe zu nennen.
>
> > Wenn man das Thema schon verarbeiten mu�, dann bitte nicht im Pearl
Habor-Unterhaltungskino-Stil. Die Terror-Story
> > ist meiner Meinung nach nur Doku tauglich, alles andere ist geschmacklos
und eines gescheiten Autors unw�rdig. Da
> > bleibt nur noch den Angriff ganz am Rande der eigentlichen Story zu
platzieren, und daran w�rde ich gerne mitwerkeln.
> > Ob Satan da rein pa�t, weis ich nicht. Gibt es zu Allah auch einen
Gegenspieler? Oder w�re der Konflikt Gott vs.
> > Satan vs. Allah? Wenn ja, w�rde Gott �berhaupt handeln, oder zuschauen,
wie Satan und Allah sich bekriegen?
> >
>
> Also, ich wei� auch nicht, ob Satan da nun wirklich reinpasst. Aber: Satan
gibt es auch im Islam als Gegenspieler Allahs.
> Satan lauert nach islamischer Vorstellung immer und �berall, um die
Menschen vom wahren Weg abzubringen. Nach
> popul�rislamischer Vorstellung auch bevorzugt im Badezimmer / Toilette als
"unreinem Ort".
> Und Gott h�tte ein echtes Problem zuzuschauen, wie Allah und Satan sich
bekriegen, es sei denn er w�re schizophren
> veranlagt, was er nach allgemein herrschender Auffassung wohl nicht ist
oder sein sollte. Gott und Allah sind, genauso
> wie der j�dische Gott Jahwe, ein und dasselbe. Mohammed bezieht sich
explizit darauf, dass es eben nur einen Gott g�be,
> der sich schon den Juden und sp�ter durch Jesus den Christen offenbart
h�tte.
>
> Ob das Thema jetzt nur Doku-tauglich und sonst alles andere eines
gescheiten Autors unw�rdig ist, bezweifle ich.
> Allerdings w�rde meine erste Idee eher in Richtung Monty-Pyton und "Das
Leben des Brian" gehen (vielleicht auch, weil
> mein erster Impuls am 11.9. war, dass das alles zu schrecklich ist, um
wahr sein zu k�nnen)
> Satan lauert auf einer Flugzeugtoilette einer harmlosen Stewardess auf,
verf�hrt sie und �berzeugt sie, mit Hilfe anderer
> Passagiere, die ebenfalls vorher auf Toilette waren, den Piloten zu
�berw�ltigen und aufs WTC zuzusteuern.
> Hin und her geschnitten wird zwischen der Handlung im Flugzeug und der
Bodenkontrolle, w�hrend das WTC unaufhaltsam n�her
> kommt. Das w�re der Moment wo Gott/Allah/Jahwe oder wie man es nennen mag
ins Spiel k�me, kurz bevor das Flugzeug in den
> Turm rast, biegt Gott sie auseinander und das Flugzeug fliegt zwischen den
beiden T�rmen durch und nichts passiert
> irgendeinem Menschen. Satan bei�t sich vor Wut selbst in den Zeh und alle
von ihm besessenen Passagiere und Personal
> k�nnen sich an nichts mehr erinnern. Alle Maschinen landen wohlbehalten am
Zielort und alles bleibt wie es war.
> Ja, aber diese Geschichte ist  aus dem Wunsch geboren, dass es so gewesen
w�re und wir alle dar�ber lachen k�nnten.
>
> Bis dann
>
> Nadja
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