Umzug oder arbeitslos: GFT macht Mitarbeitern �bernahmeangebot
Datum: 27.03.03
(iBusiness) Der Multimedia-Dienstleister 'GFT Technologies AG' macht rund
150 Entwicklungs- und Verwaltungsmitarbeitern ein �bernahmeangebot. K�nftig
soll die gesamte Entwicklungsabteilung in Stuttgart, die Verwaltung komplett
in St. Georgen angesiedelt werden. Wer nicht umziehen will, muss sich nach
einem neuen Arbeitgeber umsehen.

 "Als Antwort auf die Ergebnisse des Gesch�ftsjahres 2002, den Preisdruck
und die Nachfrageschw�che wird GFT im Laufe des Jahres die deutschen
Produktionsstandorte b�ndeln", hei�t es in der aktuellen Pressemitteilung
von GFT. Wie der Vorstandsvorsitzende Ulrich Dietz gegen�ber iBusiness
erkl�rt, soll niemand entlassen werden. Allerdings lasse sich zu diesem
Zeitpunkt noch nicht sagen, wie viele Mitarbeiter das mit einem Umzug
verbundene �bernahmeangebot annehmen.

"Wir f�hren innerhalb der n�chsten vier Wochen mit jedem Mitarbeiter
Einzelgespr�che", versichert Dietz. Seinen Angaben zufolge m�ssen sich 150
bis 180 Mitarbeiter aus M�nchen, Frankfurt, Dortmund und St. Georgen
entscheiden. Zum einen soll die komplette Entwicklungsmannschaft k�nftig am
Standort Stuttgart zusammenarbeiten. Zum anderen erhalten auch
Verwaltungsmitarbeiter in Frankfurt ein �bernahmeangebot nach St. Georgen,
wo diese Abteilung zusammengefasst werden soll.

Desweiteren ist auch ein Teil des M�nchner Teams von einem etwaigen Umzug
nach Berlin betroffen, von wo die Medienkunden k�nftig betreut werden
sollen. Durch die Umsiedlung und Konzentration der einzelnen Abteilungen
erhofft sich Ulrich Dietz weniger Kommunikationsverluste und damit eine
schnellere Abwicklung von Projekten.

W�hrend hierzulande kr�ftig umgezogen wird, sollen die
Produktionskapazit�ten in Spanien und Ungarn verst�rkt genutzt werden, "um
so deutlich g�nstigere Konditionen im Wettbewerb der
IT-Dienstleistungsbranche bieten zu k�nnen". Dietz sieht hier eine
Alternative zu bei anderen Unternehmen praktizierten Auslagerungen nach
Asien.

Grund f�r die Umstrukturierungen ist das Ausbleiben steigender Ums�tze: "Der
Ausblick f�r das erste Halbjahr 2003 zeigt keine wesentliche Verbesserung
der Nachfrage. Bei vielen Kunden herrscht aufgrund der schwierigen
wirtschaftlichen Gesamtsituation Zur�ckhaltung bei neuen Investitionen im
IT-Bereich", erkl�rt Ulrich Dietz.

Zum Jahresende z�hlte der GFT-Konzern 1.090 festangestellte Mitarbeiter -
247 Mitarbeiter weniger als zum Vorjahreszeitpunkt. GFT schloss das Jahr
2002 mit einem Jahresfehlbetrag von 28,74 Millionen Euro ab. Das operative
EBITDA betrug -11,19 Millionen Euro. Die liquiden Mittel betrugen zum 31.
Dezember 2002 34,94 Millionen Euro (Vorjahr: 20,51 Millionen Euro). (nc)

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