Hallo Steffen, 

Richtig. Affintransformationen sind mathematisch nicht schwierig, aber
für die GIS-Anwender ist es nicht zumutbar/zu zeitaufwendig wenn sie die
Transformationsparameter zuerst von Hand ermitteln müssen. Sie brauchen
Unterstützung von einem Werkzeug. 

Grüsse, 

Andreas 

On 2016-11-09 09:03, Junghans, S. Hr. wrote:

> Hallo Andreas, Diese Aussage würde ich so nicht unterschreiben. Wenn man viel 
> im kommunalen Umfeld mit Architekten zutun hat, kommen nicht 
> geoereferenzierte Dateien sehr häufig vor.
> Das erste was Hochbauzeichner machen wenn sie Kataster/Vermessungsdaten 
> empfangen ist den Nullpunkt zu verschieben ...
 Ja deshalb habe ich auch geschrieben  " (gar) nicht georeferenzierter
Vektorlayer ".
In diesem Fall bräuchte es einfach nur eine Verschiebung. Und sowas ist
(in meiner kleinen Welt) keine richtige Georeferenzierung :-).

Andere Varianten sind sogenannte "Plotterkoordinaten", welche vor Jahren
noch sehr häufig waren. Auch hier ist es eine Verschiebung und
gleichzeitig eine Maßstabsänderung, was mit
einer einfachen (Affin-)transformation leicht zu bereinigen ist.

Gruß Steffen 

  
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