Ich rate von dem internen Konvertierungswerkzeug ab !!

Ich habe mehrmals versucht, Applikationen umwandeln zu lassen.
In der Regel war das alles nichts Halbes und nichts Ganzes.
Der Assistent haut Dir da haufenweise Kompatibilitäts-Klassen rein, die
dann am Ende doch nicht so arbeiten, wie das in .Net laufen sollte.

Offizielle Aussage von Microsoft ist auch, dass man größere
Applikationen weiterhin in VB6 lassen sollte,
kleinere Erweiterungen ruhig schon auf .Net programmieren könnte und
diese dann z.B. als ActiveX einhängen (was übrigens auch nicht dem
.Net-Prinzip entspricht) und so dann langsam seine Anwendung umstricken
kann (oder halt auch nicht!)

Never touch a ruinning system gilt hier genause wie anderswo.

.Net ist ein komplett anderes Prinzip ! 
Dadurch kann man nicht 1 : 1 alles umsetzen, sollte man, glaub' ich,
auch nicht.

Ich habe am Anfang dann einfach kleinere Anwendungen neu geschrieben,
hab' ich auch was dabei gelernt.
(Neuschreiben heisst ja nicht, alles neu; kann man durchaus auch einiges
Kopieren)




Christoph Wille <[EMAIL PROTECTED]> schrieb am 08.09.2003,
14:50:32:
> Klick' mal Abbrechen, dann bekommst Du den Exception Text serviert. Und 
> dann sind wir alle schlauer. Wahrscheinlich eine Wrapper Assembly für eine 
> ActiveX Control die hier sich über das Fehlen der ActiveX beschwert.
> 
> Chris
> 
> At 02:42 PM 9/8/2003, you wrote:
> >Aber VS 2003 bietet dieses Konvertieren ja an und bringt, wenn es nicht 
> >geht, ja auch Warnungen und ToDo-Lists. Und an meinem Rechner funzt das 
> >Ergebnis auch einwandfrei! Dann kopiere ich es auf einen anderen Rechner 
> >(identischer Rechner nur ohne VS, nur die .Net Frameworks 1.0 und 1.1) und 
> >er bringt gleich nach Programmstart folgende Meldung:
> >
> >Common Language Runtime Debugging Services
> >
> >Die Anwendung hat einen Ausnahmefehler verursacht, der nicht verarbeitet 
> >werden konnte.
> >Prozess-ID=0x804(2053), Thread-ID=0xcdc(3292)
> >
> >Klicken Sie auf 'OK', um die Anwendung abzubrechen,
> >oder auf 'Abbrechen', um sie zu debuggen.
> >
> >Wobei die Klickaufforderung ja schon ein Witz für sich ist (OK zum 
> >Abbrechen und Abbrechen zum Debuggen :-))
> >
> >Sagt euch das was?
> >Und warum läuft es bei mir ohne jegliche Probleme?
> >
> >CU
> >Schmiddl
> >
> >
> >Am Montag, 08.09.03, um 14:25 Uhr (Europe/Berlin) schrieb Joachim van de 
> >Bruck:
> >
> >>Hallo!
> >>
> >>Ich behaupte mal, dass man eine VB6-Applikation gar nicht konvertieren
> >>kann. Man kann Sie übertragen, aber nicht nach VB7 sondern nach .net!
> >>
> >>"On Error Goto xyz" funktioniert z. B. in VB.NET nicht, weil "xyz" dann
> >>eine Variable mit dem Wert 0 ist, was dazu führt, dass bei einem Fehler
> >>nicht verzweigt wird. Du solltest also "Option Strict On" in den
> >>Projekteigenschaften oder in jedem Modul definieren.
> >>
> >>"On error resume next" ist in VB.NET
> >>
> >>Try
> >>    ...
> >>    ...
> >>Catch : End Try
> >>
> >>"On error goto errorHandler" ist in VB.NET irgendwas wie
> >>
> >>Try
> >>    ...
> >>    ...
> >>Catch
> >>    ...
> >>Finally
> >>    ...
> >>End Try
> >>
> >>Mit einem Timer regelmäßig ein Verzeichnis durchsuchen ist auch nicht
> >>VB.NET, schließlich gibt es im Framework den FileSystemWatcher, der ein
> >>Ereignis auslöst, wenn an einem überwachten Ort eine Datei erstellt oder
> >>modifiziert wurde.
> >>
> >>"Was ist neu in VB.NET?" reicht nicht, wenn man VB6 beherrscht. Man muss
> >>das Framework neu lernen. Ob man dann C# oder VB.NET oder J# einsetzt
> >>ist ziemlich nebensächlich.
> >>
> >>Freundliche Grüße
> >>Joachim van de Bruck
> 
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> Framework.net mailing list
> [EMAIL PROTECTED]
> http://www.glengamoi.com/mailman/listinfo/framework.net
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