Wenn das so unproblematisch geht und man die Fon firmware nicht löschen 
müss und somit nicht gegen die Vereinbarung verstöst ist der Router mit 
30€ vieleicht eine interessante Investition?







Uwe Berger schrieb:
> MoinMoin,
> 
> da ja letztens zum Stammtisch ein kleiner weisser Fonera auf dem Tisch lag, 
> hier mal ein Mail aus der Leipziger Freifunk-Liste...
> 
> Grüße Uwe
> 
> 
> -------- Original-Nachricht --------
> Datum: Thu, 14 Dec 2006 10:25:21 +0100
> Von: tetzlav <[EMAIL PROTECTED]>
> An: Freifunk Leipzig <[EMAIL PROTECTED]>
> Betreff: [FFL] Fonera (war: buffalo Whr bei computeruniverse)
> 
> h3 schrieb:
>> tetzlav schrieb:
>>   
>>> hach ja. dann hast du noch keinen Fonera gesehen - [...]
>> Aber die inneren Werte sind ja nun auch nicht uninteressant. Bockt Madwifi 
>> noch oder hat sich La Fonera inzwischen als freifunktauglicher entpuppt? 
> 
> Ich hab mal ne Weile mit dem Ding gebastelt. FF läuft soweit ganz gut.
> Es gibt ja den Freifunk-Fonera-Pack [1] von Sven-Ola. Damit kann man
> ohne viel Aufwand ein weiteres "virtuelles" WIFI-Interface im AdHoc
> unter "leipzig.freifunk.net" hinzufügen. Damit bleibt der Fonera auch
> weiterhin "FON-Kompatibel". Das funktioniert alles super. Weil aber kein
> Webadmin dabei ist, muß man für die Konfiguration die Konsole benutzen.
> 
> Ich habe angefangen, das Freifunk-Webadmin-Paket "Fonera-Kompatibel" zu
> machen, d.h. zusätzlich/parallel zum FON-WebIF auf der entspr.
> Freifunk-IP einen an Madwifi angepassten FF-WebAdmin laufen zu lassen.
> Das lief auch schon ganz vernünftig. Leider hat FON teilweise irgendwoe
> ganz seltsame Sachen mit dem OpenWRT veranstaltet. :-/ Um weiter zu
> kommen müsste ich mir eigene/fehlende Binärpaket compilieren können und
> dazu eine entsprechende Entwicklungsumgebung einrichten - habe aber
> leider i.M. wie immer wenig Zeit für solche Spielereien.
> 
> Theoretisch ist es überhaupt kein Problem das Teil (mit der
> Orginalfirmware + Sven-Olas FF-Pack + angepasste Orginal-FF-Scripte) als
> _reinen_ Freifunk-Node zu betreiben. Dazu braucht man nur den ganzen
> FON-Kram runterschmeisen/ersetzen und die Standart-FF-Startscripte ein
> wenig anzupassen. Man erhält ein kleines schickes Freifunkrouterchen mit
> wunschweise LAN- oder WAN-Port, welches sich Dank der 5V sogar aus
> (sicherheitshalber zwei) Laptop-USB-Ports mit Strom versorgen lässt.
> Ein kleines Problem dabei ist; der Fonera hat keinen NVRAM, d.h. um mir
> Arbeit zu sparen habe ich ein Pseudo-nvram-Script gebastelt, welches
> sich von der Ein- und Ausgabe wie das nvram-binary verhält, aber die
> Werte in einer /etc/nvram.conf ablegt. Ein anderes Problem; das bei
> Atheros-Hardware _nichtvorhandene_ "wl", welches aber von den
> Freifunk-FW-Scripten sehr fleissig genutzt wird.
> 
> Weil aber sowieso keine "freien" Foneras im Umlauf sein dürften, macht
> es wenig Sinn ein Paket zu erstellen, welches aus dem FON-OpenWRT ein
> reines Freifunk-OpenWRT macht. Aus diesem Grund soll/muß alles parallel
> zum FON-Hotspot betrieben werden und "FON-Kompatibel" bleiben. Das ist
> etwas mehr Aufwand - und ob der sich lohnt!? In einem Jahr sieht das
> vllt. schon ganz anders aus - wenn die ersten "FON-Versprechen"
> auslaufen... ;)
> 
> Eine gewisse Inkompatibelität mit einigen WLAN-Chipsätzen ist mit auch
> schon aufgefallen; es wird entweder gar kein Netz gefunden oder nur eine
> der verschiedenen SSIDs. Das ist aber ein bekanntes Problem der
> MultiSSID-Atheros-Hardware/Treiber. Bei der Sende-/Empfangsqualität
> braucht sich der Fonera auch nicht zu verstecken (im Vgl. zu WRT54GL).
> 
> Man kann aus der Fonera-Hardware (fast) alles machen, sofern man sich
> mit OpenWRT und der Konsole auskennt. Ist halt nix für DAUs. Chic ist
> das Ding allemal... ;)
> 
> 
> Gruß
> tetzlav
> 
> [1] http://olsrexperiment.de/sven-ola/fonera/
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> Freifunk Leipzig Community
> http://leipzig.freifunk.net
> 

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