Hallo, anbei ein vielleicht ganz interessanter Termin.
Francis Hunger, Medienkünstler, hat sich in der Vergangenheit z.B. mit Hackerkultur, Computern als geschlechtsspezifische Männermaschinen und mit den Ökonomien von Open Source auseinandergesetzt. Möglicherweise kennt ihn mancher auch noch als DJ oder als Referenten beim 22C3[1]. Inzwischen arbeitet Francis als Juniorkurator im Hartware Medienkunstverein Dormund.[2] Die Buchvorstellung morgen/Dienstag in der HGB kreist um ein weitgehend unbekanntes russisches Computersystem aus den späten 50er Jahren, das auf einer tertiären Logik (-1, 0, 1) statt auf der gebräuchlichen binären (0, 1) aufbaute.[3] Wächterstraße 11, Raum 2.41, Beginn 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Hendrik [1] http://events.ccc.de/congress/2005/fahrplan/speakers/448.en.html [2] http://www.hmkv.de http://de.wikipedia.org/wiki/Setun -------- Original-Nachricht -------- Betreff: [HGB] Francis Hunger - Setun. Eine Recherche über den sowjetischen Ternärcomputer. Datum: Mon, 9 Jun 2008 11:19:05 +0200 (CEST) Von: [email protected] An: [email protected] Folgender Termin wurde der Aktuell-Seite der HGB-Leipzig in der Rubrik Praesentation hinzugefuegt: 10. Juni 2008 Francis Hunger - Setun. Eine Recherche über den sowjetischen Ternärcomputer. Das Institut für Buchkunst präsentiert: Francis Hunger SETUN. Eine Recherche über den sowjetischen Ternärcomputer. Institut für Buchkunst Leipzig, 2007. 200 Seiten Deutsch/ Englisch 10. Juni, 19.00 Uhr HGB Leipzig Raum 2.41 Einführung: Julia Blume (Institut für Buchkunst, Leipzig) Im Gespräch: Francis Hunger (Herausgeber), Jan Wenzel (Lektorat), Helmut Völter (Grafische Gestaltung) Der sowjetische Ingenieur Nikolaj P. Brusencov und seine MitarbeiterInnen konstruierten 1958 den weltweit ersten und einzigen Ternärcomputer. Er wurde am Forschungslabor für Rechentechnik der Moskauer Staatlichen Universität gebaut und bekam den Namen Setun, nach einem Flüsschen in der Nähe. Der in seiner Art einzigartige Computer basierte auf ternärem Code, dh. er rechnete mit -1 | 0 | 1, also 3 logischen Zuständen im Gegensatz zum heute geläufigen Binärrechner, dessen binäre Arithmetik auf 0 und 1 basiert. Francis Hunger hat anhand des Setun über den Zusammenhang sowjetischer und amerikanischer Wissenschaftsgeschichte während des Kalten Krieges recherchiert. Ergebnisse seiner seit 2003 andauernden Recherche präsentiert er in einem Büro, in dem man nur Fragen stellen darf und keine Kommentare geben darf, sowie in dem vom Institut für Buchkunst im Rahmen des Stipendiums Einstand aktuell herausgegebenen und prodzierten Buch. Im Gespräch mit Jan Wenzel und Helmut Völter wird Francis Hunger das Buch und seine künstlerische Arbeit vorstellen. Francis Hunger studierte von 1997-2003 an der HGB und als Meisterschüler in der Fachklasse für Medienkunst von 2003-2007. http://www.institut-buchkunst.de/ http://www.irmielin.org _______________________________________________ freifunk-leipzig mailing list [email protected] https://lists.subsignal.org/mailman/listinfo/freifunk-leipzig
