ich denke, dafür würden sich 1-3 räume in einem wächterhaus anbieten, in 
dem sonst andere dinge passieren. finanz- und sicherheitsproblem wären 
damit erstmal entschärft, dafür gibts ein bisschen mehr arbeit.. :)

den rest sehe ich nicht so dramatisch. so schlecht ist das image glaube 
ich doch nicht, ist nur ein bisschen sorgfältige namenswahl nötig und 
ein bisschen öffentlichkeitsarbeit. rechtsproblem erledigt sich imho 
weitgehend dadurch, dass es nicht viel (datentragende) hardware dort 
braucht und kompetenzproblem durch vielfältige nutzung vielfältiger 
gruppen und den allgemeinen mate- bier- und handwerksarbeits-bedarf ... ;-))

h3 schrieb:
> sidd schrieb:
>> seit Jahren geistern Ideen und Pläne durch Leipziger Köpfe, ein Centrum
>> für elektronischen Aktivismus und Hackangelegenheiten sowie Netzwerkerei
>>  zu gründen.
> 
> Ich finde die Idee nach wie vor großartig. Aber der verlinkte Vortrag
> vom 24c3: Lief der dort unter "Satire"? Tux-Duschmatte, Küche und
> Raucher-Separee; um der Unabhängigkeit Willen keine Sponsoren; wohnen
> darf da auch keiner. Zu zehnt sollte man sein, bevor man startet.
> Mögliche Probleme werden jedoch weder aufgezeigt noch Lösungsansätze
> benannt.
> 
> - *Finanzproblem*: Lägen die monatlichen Kosten, Miete, Netz etc., bei
> 400 Euro, wären das bei zehn Mann 480 Euro pro Person und Jahr. Könnte
> ich derzeit nicht aufbringen! Springen unerwartet vier Leute ab, steigen
> die Jahreskosten je Mitglied auf 800 Euro.
> 
> - *Imageproblem*: Gegen Hacking wird mehr denn je Stimmung gemacht. Ein
> Hackcenter wird bei der breiten Masse auf Misstrauen und Ablehnung
> stoßen. Hacker gelten weithin als Typen, die Daten ausspähen und
> kriminelle Intentionen verfolgen. Hier ist möglicherweise mehr
> Aufklärungsarbeit nötig, als man leisten kann.
> 
> - *Rechtsproblem*: Ein Hackcenter zieht Aufmerksamkeit auf sich. Wie
> sichert man sich davor ab, dass nicht bald  unter fadenscheinigen
> Begründungen die Hardware beschlagnahmt wird? Manchmal reicht es nicht,
> dass man selbst weiß, dass man nichts Schlimmes tut ...
> 
> - *Sicherheitsproblem*: Ein Hackcenter, in dem keiner wohnt und das
> vielleicht sogar in Brachgelände liegt, besitzt für Einbrecher hohe
> Attraktivität.
> 
> - *Kompetenzproblem*: Betrifft vielleicht nur mich, aber wenn ich mich
> frage, was ich zur Realisierung beitragen kann, fällt mir nicht viel
> ein. Geld? Nicht im nennenswerten Umfang. Hardware? Ich verfüge über
> eine gewisse Redundanz, alles jedoch arg alt. Sachverstand? Nix da,
> bestenfalls weiß ich, wie etwas geht, Prinzip Nachahmung, erklären und
> weiterentwickeln kann ich aber nix. Wenn eine Datei noch nutzbar ist,
> nachdem ich sie im Hexeditor bearbeitet habe, ist das für mich schon ein
> Riesenerfolg ;)
> 
> So viel zu meiner pessimistischen Grundhaltung. Mithelfen würde ich
> durchaus, so gut ich kann.
> 
> Einige der von mir angerissenen Fragen sind wenig geeignet, ob einer
> Mailingliste diskutiert zu werden. Wird es Planungstreffen geben?
> 
> herzlich
> Hendrik
> 
> 
> 
> Auch in Reihen der Freifunker gab und gibt es immer wieder
>> Ideen und Ansätze einen eigenen Space zu finden, der die freie
>> Netzwerkerei und die Synergien befördern und dem Freifunk ein räumliches
>> Zuhause (mit ordentlicher Netzanbindung) geben könnte. Auch im Umfeld
>> des Leipziger Chaostreffs gab und gibt es solche Ideen (Freifunk Leipzig
>> und der Chaostreff haben sich vor ca. 4 Jahren aus ähnlichen
>> Aktivistenkreisen gegründet).
>> Angeregt durch einen Vortrag beim 24c3 wurde eine solche Idee nun erneut
>> aufgegriffen. Im Wiki des Chaostreffs haben nun Interessierte aus
>> Freifunk und Chaos (und natürlich auch anderen Gruppen) begonnen an
>> Grundlagen für einen solchen Hackspace (der durch einen noch zu
>> gründenden Verein getragen werden soll) zu erarbeiten.
>> https://wiki.c3le.de/wiki/Hacker_Space
>>
>> Ich möchte alle Freifunker motivieren sich daran zu beteiligen und die
>> Idee mitzutragen. Gemeinsam mit anderen Gruppen und Individuen rückt die
>> Idee eines Laboratoriums für digitalen Spaß und Forschung sowie
>> Netzwerkaktivismus und Kultur in greifbare Nähe. Gemeinsam können wir
>> finanziell größere Schritte machen und die zu erwartenden Synergien
>> zwischen den beteiligten Menschen können gar nicht hoch genung
>> eingeschätzt werden.
>> Bitte engagiert Euch nach Kräften an dem Aufbau dieses Vereins und
>> seines Ortes, damit wir aus dieser Vision gemeinsam eine Realität werden
>> lassen können und damit der digitalen Kultur und dem Netzwerkaktivismus
>> in Leipzig ein Zuhause geben können.
>>
>> Die Vision eines Hackcenters bezieht sich nicht auf einzelne Gruppen und
>> ihre Ideen, sondern soll verschiedenen Projekten aus der digitalen
>> Kultur einen Möglichkeiten-Raum schaffen und ihnen ein gemeinsames Dach
>> über dem Kopf geben. Es würde wenig Sinn machen wenn verschiedene
>> Gruppen aus ähnlichen Tätigkeitsbereichen in Einzelkämpfermanier eigene
>> kleine Brötchen backen würden...
>>
>> Unite and Fight!
>> Sveno.
>>
>>
> _______________________________________________
> Freifunk Leipzig Community
> http://leipzig.freifunk.net
> 

_______________________________________________
freifunk-leipzig mailing list
[email protected]
https://lists.subsignal.org/mailman/listinfo/freifunk-leipzig

Antwort per Email an