Sehr interessant, und übel zugleich. Auf den letzten Folien habe ich den  
Eindruck bekommen, das es schon fast ein Wirtschaftszweig ist. Es geht  
nicht darum, illegale P2P-Inhalte ausfindig zu machen und zu bestrafen,  
sondern primär absolut um die Abzocke. Hier macht es die Masse. Genau wie  
bei megadownloads.de und den vielen anderen, doch so "seriösen" Anbietern.

Hier nur mal ein paar Ausschnitte aus den Folien:

"* Automatisiertes Erstellen und Versenden von Abmahnungen"


 Protokollierte Daten unserer Software aus den P2P-Netzwerken:
 IP-Adresse des Datei-Anbieters
 Zeitpunkt des Zugriffs (Abgleich mit Atomzeituhr)
 Name der heruntergeladenen Datei
 Benutzername des Anbieters innerhalb der File-Sharing-Tauschbörse
 Port des Zugriffs (IT-Technische Angabe)
 Dateigröße
 Hash-Wert des Benutzernamens
 Genutztes Protokoll (eMule, BitTorrent, Kademlia und Gnutella)
 Landeskennzeichen des Landes in dem der Rechner des Anbieters steht
 Datenbankschlüssel und eine Client-Software ID.
 Geo-Punkte
 Parallele “ Whois-Abfrage“ um festzustellen, welchem Dienstanbieter   
(ISP) die ermittelte IP- Adresse zugeordnet ist
  © 2009 DigiRights Solution GmbH

Am 15.10.2009, 08:08 Uhr, schrieb h3 <[email protected]>:

> Durchs Netz geistert derzeit ein PDF, in dem eine der Schnüffelfirmen  
> ihre Dienste anpreist: ein legal gesäugter Song bringe dem Rechteinhaber  
> nur 60 Cent, während ihm ein erfolgreich abgemahnter illegaler Download  
> 90 Euro bringe. Das PDF beginnt langweilig, wird dann aber recht  
> wahnwitzig:
>
> http://www.netzpolitik.org/2009/digirights-solutions-praesentation-zur-gewinnverbesserung-durch-abmahnungverfahren/
>
> http://88.80.16.63/leak/digi-rights-solutions-filesharing.pdf
>
> Hendrik


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tipuraneo
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