Moin, (bezüglich welche Möglichkeiten gibt es noch) ich habe bislang 2 Unterkünfte (Osterrade & Weidenbaumsweg) verfunkt. Dabei musste ich feststellen, dass ein WR1043v2 mit Freifunk Firmware im WLAN leider keine gute Leistung zeigt.
Bei mehr als 20 angemeldeten Clients steigt der Paketverlust beim Ping auf Google.de auf über 20% und die maximalen Datenraten liegen wenn messbar unter 0,5 Mbps, Surfen ist extrem zäh. Benutzt man aber unter gleichen Bedingungen ein Kabel zu den gelben Ports ist alles super (0% loss, >10 Mbps, YouTube geht super). Deswegen bin ich für Flüchtlingsunterkünfte dazu übergegangen einen Siemens Futro S550 (ohne Mesh-on-LAN) zu benutzen und an den irgendwelche WLAN Access Points mit original Firmware an zu schließen. So kann selbst der kleinste TP-Link Access Point WA701 über 40 Clients an den Futro weiterreichen und man kann trotzdem prima YouTube gucken. Wer kennt / kann dieses Verhalten erklären? Welche Nachteile / Limits kann solch ein vorgehen haben? WLAN-Meshing geht so natürlich nicht mehr. Aber ich bezweifle das in einer Flüchtlingsunterkunft jemand zum meshen da ist. MFG Dirk Am 01.03.2016 um 20:33 schrieb Olli: > moin, > > in der realität wird man das bauen was am einfachsten zu realisieren > ist, bzw wo man am wenigsten kabel legen muss. oft also eine mischform. > > man kann jetzt für alle formen ein für und wider aufführen, wobei dies > eher akademisch ist. man wird die einfachste und günstigste verkabelung > wählen, die ja auch im objekt durch sachzwänge stark vorgegeben ist. > (outdoor indoor? distanzen? brandabschnitte? bestehende verkabelung? wo > kann man kabel überhaupt verlegen? funkbrücken dazwischen? etc) > > für 2. 3. spricht ausfallsicherheit, der rest der kette verliert > konnektivität wenn 1 router oder kabel kaputt. (kernrouter / zentraler > switch immer single point of failure...) > > 2. hat mehr kanten im netzwerkgraph. kann man sparen und dadurch batman > kontrolltraffic und verwaltungsarbeit sparen. wie wir im richtfunkonzept > machen. eher akademisch > > > > On 01.03.2016 20:15, kantorkel wrote: >> Moin Liste, >> >> es gibt verschiedene Wege diverse Router in einer Unterkunft miteinander >> zu verbinden. >> >> 1. daisy chain: Am Uplinkrouter hängen Router, die als Accesspoints >> fungieren. An diesen wiederum hängen weitere Router. Wiederhole ggf. >> >> 2. full mesh: Am Uplinkrouter hängt ein Switch. Am Switch hängen diverse >> Accesspoints. Füge weitere Switche ein, falls notwendig. >> >> 3. least mesh: Am Uplinkrouter hängt ein managed Switch. Der >> Uplinkrouter hängt in allen Vlans, die Accesspoints in separaten Vlans. >> >> Was sind die Vor- und Nachteile? Welche Möglichkeiten gibt es noch? >> >> zu 1: Vorteil: Einfach. Nachteil: hop penalty taucht diverse Male auf [0] >> zu 2: Vorteil: Einfach. Nachteil: Sieht auf der Karte doof aus. Wie >> performt batman, wenn ein Teil des Netzes vollständig vermascht ist? >> zu 3: Vorteil: Sieht auf der Karte netter aus als 2. Nachteil: switch >> muss gemanaged werden. >> >> >> >> Viele Grüße >> kantorkel >> >> >> [0] https://www.open-mesh.org/projects/batman-adv/wiki/Tweaking >> >> _______________________________________________ >> Freifunk mailing list >> [email protected] >> https://www.hamburg.ccc.de/mailman/listinfo/freifunk >> > > _______________________________________________ > Freifunk mailing list > [email protected] > https://www.hamburg.ccc.de/mailman/listinfo/freifunk > _______________________________________________ Freifunk mailing list [email protected] https://www.hamburg.ccc.de/mailman/listinfo/freifunk
