Hallo zusammen,

ich kenne die Freifunk Idee schon länger und interessiere mich nun für
eine praktische Anwendung.

Wir sind eine Gruppe ehrenamtlicher Ausbilder und betreuen ein
Schulprojekt in Hamburg-Eppendorf.
Die Schule unterrichtet "Deutsch als Fremdsprache" für Neuankömmlinge.

Wir sind in den kommenden Monaten in den Räumlichkeiten einer
kirchlichen Gemeinde untergekommen.
Die Gemeinderäume verfügen über einen geschlossenen Internetanschluß und
ein Ticketsystem für das Gäste-WLAN.
Es ist schon für die Ausbilder ziemlich kompliziert sich mit dem Pass am
Hotspot jedes mal anzumelden. Für die meisten Schüler
stellt das ein unüberwindbares Hindernis dar.

Ich sprach mit dem Leiter des Vereins und seines Zeichens auch
technisches Oberhaupt der Gemeinde. Ich erklärte ihm die
Idee. Er war dieser gegnüber grundsätzlich nicht verschlossen, doch ...

1.) Die rechtlichen Umstände sind für sie als Betreiber sehr wichtig.
(Thema: Störerhaftung, Missbrauch des Anschlußes, etc.)
Hat hier jemand vielleicht Erfahrung in der Argumentation? Im Umgang mit
kirchl. Einrichtungen?

2.) Sie hatten wohl im vergangenen Jahr sehr viel Mühe mit einem
Providerwechsel und scheuen tiefere Eingriffe im Netzwerk.
Mir ist auch nicht ganz klar, muss der Freifunkrouter die Einwahl beim
Provider vornehmen (Austausch der Providerinfra.?) oder
gibt es eine Möglichkeit den Router als parallelen Accesspoint irgendwo
im Netzwerk unterzubringen?

Wenn ich diese Informationen vorab habe kann ich noch einmal mit dem
Leiter sprechen und versuchen ihn zu überzeugen.
Technisch werde ich dann selbst begleiten. Mit openWRT bin ich von
anderen Arbeiten her vertraut.

Vielleicht kann mir jemand vorab helfen oder im Gespräch unterstützen.

Danke, schönen Sonntach allen,

Tom

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