Moinsen Zusammen,

Die Diskussion ist ein wenig von dem abgewichen was baldo angestossen hatte. Ich würde die Fragestellung folgendermaßen zusammenfassen: Ist das freifunk auf der Fähre?
Wenn nicht, sollte es weder so heissen noch ff-Infrastruktur nutzen.

Es ist freifunk wenn:
- Eine Gemeinschaft dahinter steht (>jede_r< kann freifunker_in sein, auch Firmen, Gemeinden....)
- In Netz betrieben wird (in unserem Fall meshing. "Netz vs. hot spot")
- Sich an das PPA gehalten wird (wichtigster angesprochener Punkt: kein Eingriff in den Datenverkehr)

Für Hamburg haben wir unsere Grundsätze festgehlaten unter denen wir das betreiben wollen ([0] und weiter verknüpfte Seiten). Daran sollte sich gehalten werden.

Andere Communities, wie z.B. Berlin, halten es auch als Teil ihrer Freiheit die SSID so zu nennen wie es dem_der Knotenbetreiber_in beliebt. Aus den in diesem Diskussionfaden bereits genannten Gründen halte ich das allerdings persönlich für keine gute Idee und glaube nicht, dass wir das auf Hamburger-Infrastruktur abwickeln möchten.

Vorschlag zur Güte: benennt die SSID zu dem Netz, zu dem der Knoten gehört, also helgoland.freifunk.net, stellt sicher, dass sich an die oben genannten Dinge gehalten wird, und gut ist.

Bis die Tage,
andre

[0] https://hamburg.freifunk.net/worum-gehts


Am 16-3-19 um 01:35 schrieb Alexander Bernhardt:
Inline, einige weggelassen, damit lesbar:


    >>> Selbst die kommerzielle Nutzung der Freifunknetzes (jemand packt
    >>> einen Bezahlhotspot an einen Knoten ohne Client-WiFi)

    Auf diese Art kommerzieller Nutzung habe ich mich bezogen. Natuerlich
    koennen Cafes und auch McDonnalds freifunk-Router aufstellen, aber da
    eine Paywall vormachen geht nicht.


Ach so. In dem Sinne ist das keine kommerzielles Projekt, das WLAN ist
frei nutzbar.

    >> Sonst tritt ganz schnell die Tragoedie der Allmende ein.
    >
    > Was meinst Du konkret damit?

    Der Arbeitsaufwand wird von der Gemeinschaft erledigt, den Profit
    bekommen die Anbieter, Mitglieder der Gemeinschaft sind frustriert, die
    Gemeinschaft zerbricht. So ungefaehr jedenfalls.


Direkten Profit macht keiner, indirekten kann man ja schon bei unseren
Sponsoren sehen, die uns was spenden.
Ich persönlich sehen das nicht so, wer (mit)macht, hat Recht- das war ja
unser Motto?


    Da dachte ich halt an eigene Firmware, eigene Gateways und eigenes Mesh.
    Problematisch wirds halt wenn die Router nicht mehr untereinander meshen
    koennen.

    Darf man fragen, ob das einen bestimmten Grund hatte, das Netz so zu
    nennen? War das eine Bedingung von Helgoline?


Da müsste man Mal die Menschen frage, die das Netz gebaut haben, also
wohl die FRS. Ich denke aber nicht, sie haben mich gefragt, wie ich den
Name finde, und ich fand (und finde) den ok :)


Liebe Grüße aus dem Kraftwerk,
Alex




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Freifunk mailing list
[email protected]
https://www.hamburg.ccc.de/mailman/listinfo/freifunk


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