Hallo Volker et al., Am Mittwoch, 16. September 2009 11:52:56 schrieb Volker Grabsch: > Denn nun sind es die Benutzer anderer freier Systeme (OpenSolaris, *BSD), > die in die Röhre schauen. [...] Wäre die Software > frei, oder zumindest die Hardware-Schnittstelle offen spezifiziert, > könnte sich die Gemeinschaft selbst behelfen und eine portable Lösung > bauen.
Da kann ich dir nur zustimmen---und wir kommen sogar wieder näher an das eigentliche Thema dieser Liste :). > Bietet diese Geheimniskrämerei eigentlich irgendeinen ökonomischen > Nutzen für Lenovo? Für mich sieht das einfach nach selbstschädigendem > Kontrollwahn aus. Hm. In diesem Fall ist es wohl so, dass Lenovo mit dem Tool nicht nur überprüft, ob der Akku die richtige Seriennummer hat, sondern auch, ob er überhaupt von dem Fehler betroffen ist. Soweit ich Nicholson richtig verstanden habe, setzt das Tool sogar den "fuel gauge" des Akkus zurück und checkt dann noch einmal, ob der Fehler noch immer besteht. Hat das Tool festgestellt, dass man für den Empfang eines neuen Akkus "berechtigt" ist, spuckt es einen sehr langen Link aus, den man in seinen Browser eingeben kann. Auf dieser Seite muss man nur noch seine Adresse eingeben und man bekommt einen neuen Akku geschickt. Wäre das Tool frei oder läge die API zur Generierung dieser "kryptografischen URLs" offen, könnte sich jeder einen neuen Akku zuschicken lassen. Also ist wohl eher der Ansatz mit dem Tool selbst zu kritisieren. Schöne Grüße, micu -- GnuPG: https://www1.inf.tu-dresden.de/~s3418892/micuintus.asc Fingerprint: 1A15 A480 1F8B 07F6 9D12 3426 CEFE 7455 E4CB 4E80 <<</>> https://wiki.c3d2.de/Benutzer:Micuintus _______________________________________________ fsfe-de mailing list [email protected] https://mail.fsfeurope.org/mailman/listinfo/fsfe-de
