On Fri, 28 Jan 2011 11:39:11 +0100 Volker Grabsch wrote: > RA Stehmann schrieb: > > Ein lesenswerter Artikel: > > > > http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34081/1.html > > Aus dem Artikel: > > | Wird der Open-Source-Roboter also nichts weiter als eine > | Fußnote der Geschichte, ein nützlicher Idiot, der die > | kommerziellen Anbieter in die Gewinnzone gelotst hat? > | Es sieht ganz danach aus. > > Es wäre in dem Zusammenhang interessant zu erfahren, unter > welcher Lizenz die Roboter-Software steht. Das klingt für > mich nach einem klassischen Fall, in dem die Verwendung > von GPL oder gar AGPL für mehr Fairness im aufkommenden > Software-Markt sorgen würde.
ROS steht unter der BSD Lizenz. Einzelne (third party) Stacks stehen auch unter der (L)GPL, Apache Lizenz und weiteren Lizenzen. ROS ist ein "meta Betriebssystem für Roboter". Ich denke für den Erfolg war und ist es durchaus wichtig, dass die Firmen nicht dazu gezwungen sind ihre gesamte Roboter Software/Steuerung unter eine Freie Software Lizenz zu stellen. Mit der GPL wäre ROS wohl nicht zu dem geworden was es heute ist. Ähnlich wie wohl auch GNU nicht diesen großen Erfolg gehabt hätte, wenn die Systembibliotheken unter der GPL stehen würden. Allerdings denke ich, dass die LGPL durchaus eine Option gewesen wäre. Gruß, Björn -- Björn Schießle Free Software Foundation Europe (fsfe.org) Werden Sie ein Fellow der FSFE! (fellowship.fsfe.org)
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