Am 14.09.2011 17:18, schrieb Volker Grabsch: > Christian Kalkhoff schrieb: >> ich habe gerade auf heise.de [1] gelesen, dass es in Berlin seit >> heute ein Datenportal [2] gibt. > > Vielen Dank für den Hinweis! Das war mir noch gar nicht > aufgefallen. > >> Kann jemand die Macher bitte auf freie Formate wie ODS oder ODT hinweisen? >> >> Wie gesagt, die Idee finde ich super, nur in der Umsetzung sollten >> die Daten auch frei sein. > > Hier sollten wir vorsichtig sein mit dem was wir fordern. > Einerseits wollen wir offene Formate, klar. Aber andererseits > wollen wir auch Rohdaten. > > Im Zweifel würde ich immer die Rohdaten vorziehen, weil das ein > Arbeitssschritt weniger ist, der möglicherweise fehlerbehaftet > ist oder gar zur Manipulation einlädt. > > Wenn zum Beispiel die Forderung nach ODS-Dateien dazu führt, > dass die XLS-Dateien vor der Veröffentlichung einfach nochmal > durch OpenOffice gejagt werden, dann haben wir nichts gewonnen. > Das können wir auch selbst. Und wenn beim Export was schief > geht, haben wir am Ende sogar weniger als vorher. > > Beispiele: > > * Die Daten wurden direkt in Excel eingetippt. Wir erhalten > also genau die Excel-Datei, die in der Verwaltung auch intern > verwendet wird. In dem Fall hätte ich lieber genau diese > XLS(X)-Datei anstelle irgendeinen Exportes. > > * Die Daten kommen aus einer SQL-Datenbank (z.B. PostgreSQL > oder Orcale). In dem Fall wäre natürlich ein SQL-Dump oder > CSV-Export deutlich sinnvoller. Da könnte man den Leuten in > der Tat sagen, dass sie uns nichts Gutes tun, wenn sie das > alles extra nochmal durch Excel durchjagen. > > * Die Daten kommen aus einer proprietären Applikation, die > einen Excel-Export anbietet. In dem Fall kommen die Leute > vielleicht kaum an die Rohdaten heran. Da könnte man höchstens > fragen, ob die Applikation auch bessere Export-Formate anbietet. > Falls nicht, wäre XLS immer noch die beste Option, da alles > andere sowieso aus dieser XLS-Datei generiert werden würde. > > Meiner Ansicht nach sollten wir grundsätzlich erst einmal in > Erfahrung bringen, wie die Daten intern vorliegen. Erst dann > können wir eine irgendeine Bewertung des Ausgabe-Formates > vornehmen. > > Ach ja, und das allerwichtigste ist erst einmal die Lizenz, unter > der die Daten veröffentlicht sind (CC? gemeinfrei? OpenData? ...). > Das Dateiformat halte ich für drittrangig. Meine Rangliste wäre > also ganz klar: > > * möglichst freie Lizenz > * möglichst nah an den Rohdaten > * möglichst freie Formate >
CSV sollte für die machbar sein. Das kann sogar E. (fast jedenfalls) re, wh _______________________________________________ fsfe-de mailing list [email protected] https://mail.fsfeurope.org/mailman/listinfo/fsfe-de
