Am 16.11.2012 12:54, schrieb Christian Kalkhoff: > > Wie gesagt ist das nicht rechtlich sauber. ;) GPL ist eine OSS-Lizenz, > nur viele anderen OSS-Lizenzen sind in der Weitergabe viel liberaler, > somit sind die Nutzer dieser Lizenzen schnell bei dem Urteil, dass GPL > != OSS ist. Das wollte ich sagen. > Umgekehrt sind auch Copyleftlose Lizenzen Lizenzen Freier Software im Sinne der FSF-Kriterien.
Insoweit kann man sagen, "Open Source" und "Freie Software" sind synonym. Was soll also der Streit um Begriffe? Der Begriff "Open Source" wurde jedoch bewusst geschaffen, um sich von der FSF abzugrenzen. Es wurden für die OSI-Bedingungen die Debian Free Software Guidelines genommen und dort gezielt "free" durch "open source" ersetzt. http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source_Initiative#Geschichte Man darf und muss wohl fragen, was die Initiatoren bewogen hat, den bereits gebräuchlichen Begriff "Free Software" durch "Open Source" ersetzen zu wollen. Dabei wird man möglicherweise unterschiedliche Motive feststellen können. Die Ideen von ESR sind aber - dank seiner Veröffentlichungen - ziemlich klar. Natürlich ist nun nicht jeder der "Open Source" sagt, ein Anhänger von ESR. Er grenzt sich aber mit der Verwendung dieses Begriffes, ob ihm das bewusst ist oder nicht, von den Ideen und Einstellungen der FSF ab. Es ist nun einerseits wichtig, die, denen dieses Bewusstsein fehlt, mit aller Behutsamkeit aufzuklären. Andererseits müssen wir uns aber auch mit denjenigen in aller Freundschaft auseinandersetzen, die sich bewusst von unseren Idealen abgrenzen wollen. Gruß Michael
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