Hier ein lesenswerter Artikel "US-Berufungsrichter: Softwarepatente verletzen die Meinungsfreiheit" <https://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Berufungsrichter-Softwarepatente-verletzen-die-Meinungsfreiheit-3341048.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.atom> (habe gerade bemerkt, dass den noch niemand hier geteilt hatte).
In der Regel würden Patente im Softwarebereich schon auf reine Ideen erteilt, erläutert der Richter. Es handle sich also um ein Stadium, das weit von einer konkreten technischen Umsetzung entfernt sei. Dies habe "ein perverses Anreizschema" geschaffen, sich möglichst viel und breit gewerblich schützen zu lassen. Wer sich frühzeitig ans Patentamt wende, könne die größten finanziellen Dividenden einfahren, moniert Mayer. Dabei seien die Antragsteller in diesem Sektor meist nur mit vagen Vorstellungen über den Einsatz von Computern ausgestattet, um wohlbekannte geschäftliche und gesellschaftliche Praktiken zu automatisieren. Den Schaden hätten die eigentlichen Entwickler rechnerzentrierter Produkte, die mit immensen Verletzungsforderungen "belohnt" würden. Schön zu sehen, wenn Richter diese Problematik besser verstehen. Viele Grüße Matthias -- Matthias Kirschner - President - Free Software Foundation Europe Schönhauser Allee 6/7, 10119 Berlin, Germany | t +49-30-27595290 Registered at Amtsgericht Hamburg, VR 17030 | (fsfe.org/donate) Contact (fsfe.org/about/kirschner) - Weblog (k7r.eu/blog.html) _______________________________________________ FSFE-de mailing list [email protected] https://lists.fsfe.org/mailman/listinfo/fsfe-de
