Ich glaube Microsoft ist auf einem guten Weg in Richtung Open Source: ich hatte letzte Woche mit Brendan Burns (Architect @Microsoft) gesprochen, er ist einer der Hauptentwickler von Kubernetes (OSS Clustering von Google, http://kubernetes.io/) und er hat den Eindruck Microsoft ist momentan "overinvested" in OSS, d.h. man will quasi "Sünden der Vergangenheit" überkompensieren.
Sehr viel gute Infrastruktursoftware (Betriebssystem, Cloud, Clustering etc) ist momentan Open Source (oder Free Software wer sich am Begriff stört): Linux, Docker (Container), Monitoring, Tracing, etc. Das ist sehr gut, denn es konvergiert damit gerade vieles auf offene (Quasi-)-Standards --- vorbei sind die Zeiten von den großen "Vendor"-Gängelungen. Das ist für Endanwender natürlich erst in zweiter Linie interessant, aber irgendwo muss es ja losgehen.. Natürlich muss man alles mit Vorsicht genießen (außerdem ist Microsoft riesig, ich bezweifele dass Kernprodukte je OSS werden), aber man darf die Entwicklung auch mal etwas positiv sehen :-) - Henning On 17.11.2016 01:55, Benedikt Geißler wrote: > Hallo, > > sollte man das eigentlich eher positiv oder mit Sorge betrachten? Einserseits > ist die Linux Foundation jetzt ja nicht *die* > Software-Freiheits-Organisation, > aber überrascht bin ich darüber schon. > > https://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-schliesst-sich-der-Linux-Foundation-an-3486578.html > > Freundliche Grüße, > Benedikt Geißler > > > > _______________________________________________ > FSFE-de mailing list > [email protected] > https://lists.fsfe.org/mailman/listinfo/fsfe-de > _______________________________________________ FSFE-de mailing list [email protected] https://lists.fsfe.org/mailman/listinfo/fsfe-de
