Am 14.02.2017 um 14:22 schrieb Matthias Kirschner: > Björn Schießle hat einen guten Kommentar auf Netzpolitik zu München > veröffentlicht (vielen Dank auch an Florian Snow für die Hilfe beim > Schreiben!): > > Kommentar: Die Abkehr von freier und unabhängiger Software > in München wäre falsch > https://netzpolitik.org//2017/kommentar-die-abkehr-von-freier-und-unabhaengiger-software-in-muenchen-waere-falsch/
Unten noch aus einem Newsletter von computerwissen.de. Der Kommentar von Björn ist allerdings viel differenzierter. http://newsletter.computerwissen.de/red.php?r=9667941114982004&lid=641144&ln=3 (Tracking-Link?) -------- Sind die Münchner zu doof für Linux? Liebe Leserin, lieber Leser, die Stadtverwaltung München will sich wieder von Linux und Open Source verabschieden. 13 Jahre nach dem Beschluss, sich von Microsoft und geschlossener Software zu trennen, kommt jetzt die Rolle rückwärts. Und das, obwohl die Umstellung inzwischen längst geschafft ist. Linux und LibreOffice laufen inzwischen seit Jahren problemlos auf allen Arbeitsplätzen. Viele Millionen an Lizenzkosten wurden eingespart. Die Stadtverwaltung könnte jetzt die Früchte einer sparsamen, effizienten und flexiblen Software-Ausstattung ernten. Statt dessen soll die ganze Verwaltung in einem neuen Projekt schon wieder komplett umgestellt werden. Die Angestellten stöhnen genervt, weil das ganze Theater wieder von vorne losgehen soll. Warum will der Münchner Rat zurück zu Windows? Ich bin ratlos. Dass der heutige Oberbürgermeister Reiter 2013 die Microsoft-Zentrale nach München geholt hat, kann damit auf keinen Fall zusammenhängen. Das könnte man ja fast "Korruption" nennen, und dafür sind deutsche Politiker viel zu ehrlich. Hat die Stadt München vielleicht einfach zu viel Geld? Das kann es auch nicht sein, dann würde man doch lieber den Bürgern ein neues Schwimmbad spendieren, statt das Geld für überflüssige Software-Lizenzen zu verbrennen. Tja, da bleibt zum Schluss leider nur noch eine Erklärung: die Münchner sind einfach zu doof für Linux! Obwohl... Nein, selbst das kann den Sinneswandel nicht erklären. Linux ist so einfach zu bedienen - man kann eigentlich nicht zu doof für Linux sein. Wer überhaupt in der Lage ist, einen Computer zu bedienen, der kann auch mit Linux umgehen. Ich bin mit meinem Latein am Ende. Ich kann zwar fast jedes Rätsel rund um Open Source und Linux lösen, aber auf manche Fragen gibt es einfach keine Antwort. Viel Spaß mit den Open Source Secrets wünscht Ihnen, Ihr Achim Wagenknecht, Chefredakteur _______________________________________________ WilhelmTux mailing list [email protected] http://maillists.wilhelmtux.ch/mailman/listinfo/wilhelmtux _______________________________________________ FSFE-de mailing list [email protected] https://lists.fsfe.org/mailman/listinfo/fsfe-de
