On 04/08/2017 10:44 PM, Michael Kesper wrote:
> Hallo zusammen,
>
> Am 08.04.2017 um 18:22 schrieb Roland Häder:
>> Zu DOS-Zeiten gab es da UNFORMAT.EXE, was auch durchaus klappte. Es
>> machte sich dadurch den Restmagnetismus zu Nutzen, indem es oft ueber
>> die selben Sektoren gelesen hat, genau 100% kenne ich mich da aber auch
>> nicht aus.
> Wenn man es nicht weiß, besser nicht spekulieren.
> Die Format.exe hat in der Regel einfach die Daten nicht wirklich
> gelöscht, sondern nur ein "Quickformat" durschgeführt, wodurch die Daten
> wieder hergestellt werden konnten (solange noch nicht überschrieben).
> Siehe z.B. hier: http://help.fdos.org/en/hhstndrd/base/format.htm
>
> Viele Grüße
> Michael
Ja, unformat.exe ist nicht die 1 Mio. Euro-Loesung des MP-Institutes,
das weiss ich auch. ;-)

Ach so, undelete.exe stellt also Dateien/Verzeichnisse mit einem noch
bestehendem Dateisystem wieder her, wobei unformat.exe hingegen nach
FS-Infos auf dem "leeren" Traeger sucht. Ich erinnere mich aber auch,
dass teilweise Dateien auch mit unformat.exe und trotz vollstaendigem
Formatierens (also mit einfachen Loeschen/Nullen schreiben)
wiederhergestellt werden konnten.

Dazu musste (gerade bei Disketten) der Lese-/Schreibarm mehrfach lesend
ueber die Sektoren fahren, womit man den Restmagnetismus ausnutzte.

Ob das heute noch geht, vermutlich ja. Daher - um wieder beim Thema zu
bleiben - sollte man ja auch sehr wichtige/gefaehrliche Daten sicher
loeschen. Oder wenn man nicht will, dass ein Fremder die Daten evtl.
restaurieren kann.

Gruss,
Roland

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