>"Politisch neutral heißt in k(l)einster Weise unpolitisch."
>Das verstehe ich tatsaechlich nicht. Politisch bedeutet oeffentlich, 
>wenn wir dem wortstamm folgen. Fuer dich scheint das aber etwas anderes
>zu sein. 

Es zieht die Diskussion unnötig, wenn man in kleinster Weise versucht, Aussagen 
im Kontext zu deuten. Das hochnäsige Pochen auf Definitionen hilft da niemandem 
:/

>Und wie soll eine neutrale position in nicht-neutralen 
>verhaeltnissen moeglich sein?
>
>"Nimm zB. überparteiliche Journalisten. Laut Definition sind diese 
>unparteiisch (politisch neutral)."

Du hast dir die Antwort damit quasi selbst gegeben.?

>In den unteren jahren der schulen, dort als "Gemeinschaftskunde" 
>tituliert, mag das gelten.

Ich weiß nicht, wieso du ständig versuchst deine Kontrahenten für dumm zu 
verkaufen. So macht das Diskutieren schlicht keinen Spaß mehr. Schade 
eigentlich.

>"Magst du erklären, was die FSFla in deinen Augen besser/anders macht?"
>
>Das ist eigentlich nicht moeglich, weil es das verstehen des "Seins" 
>vorraussetzt. 

Und uns allen fehlt dieses nebulöse "Verstehen des Seins"?


Die bedingungen in Latein Amerika als der sklavische 
>hinterhof, die implementierung der Monroe-doktrin, erzwingt einen 
>anderen umgang mit den herrschenden normen und konstruktionen.
>
>Es ist also weniger dem Subjekt, der person, geschuldet, sondern der 
>person in seiner realen umgebung. Da sind dann viele illusionen, wie
>wir 
>sie in Europa kennen, nicht moeglich.
>
>Das heisst aber noch nicht, dass die menschen in Latein Amerika nun zur
>
>tat schreiten. Im gegenteil. Aber es heisst, dass viele tabuisierungen 
>nicht existieren. Der raum der debatte ist offener.
>
>In der FSFla koennen diskussionen gefuehrt werden, wie sie in den 
>FSFE-strukturen noch nicht moeglich sind. Das kann sich ja bald
>aendern, 
>wenn die "atlantische Freundschaft", eine art sklaverei, als solche 
>erkannt wird.

Ein Vorschlag. Komm einfach mal ohne lange Umschweife zum Punkt. Das würde 
sicherlich mehr Leuten ermöglichen, der Diskussion zu folgen, ohne Wikipedia im 
zweiten Tab geöffnet zu haben. Auch werden deine Aussagen nicht wahrer, nur 
weil sie aus mehr (Fremd-)Worten bestehen.

>Die FSF ruht ja im MIT/Boston und ist von daher auf deren ideologie 
>zugeschnitten. Ob das nun kompatibel zu den realen verhaeltnissen in 
>Europa ist, wage ich zu bezweifeln.
>

Was hat die FSF in Bosten mit der FSFE zu tun? Müsste selbes Argument dann 
nicht auch auf die FSFla zutreffen?

>Der schritt zur freien
>technologie vertreibt solche, wie ich es nenne, "parasitaere 
>existenzformen". Ja, wieder so eine provoktion, ich weiss.

Es schadet nichts, Provokationen einfach wegzulassen, wenn man sich schon im 
nächsten Satz halbtrocken dafür entschuldigt ;)

>Aber diese strukturen sind natuerlich streng an der USA 
>orientiert und von ihnen instruiert. Vielleicht aehnlich der FSFeu.

Aus der Wikipedia:
"Die Free Software Foundation Europe (FSFE) nahm am 10. März 2001 offiziell 
ihre Arbeit als europäische Schwesterorganisation der US-amerikanischen Free 
Software Foundation auf.

Finanziell, juristisch und personell unabhängig und organisatorisch der 
nordamerikanischen FSF gleichgestellt, setzt sie sich für alle Belange von 
Freier Software mit Schwerpunkt Europa ein."

Die Vermutung, die FSFE sei von Strukturen der USA instruiert müsstest du 
weiter erläutern.

Generell würde ich es begrüßen, wenn du einfach mal weniger von oben herab und 
direkter auf den Punkt formulieren würdest. Ich weiß ja nicht, was für ein Ton 
auf den Mailinglists der FSFla herrscht, aber wenn dort ähnlich arrogant 
geschrieben wird wie du es (meiner subjektiven Wahrnehmung nach) tust, wäre das 
traurig.

MFG Vanitas
-- 
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