Hallo,

Mein Vorschlag zum Weiterdenken: IPv6 für ein freies Netz.

Die Domainnamen sind sind ein Behelf: Einerseits, weil sich die Leute
IPv4-Adressen nicht merken konnten, und andererseits, weil man nicht
jedem Webauftritt eine eigene IP geben wollte und schließlich auch nicht
konnte.

Letzteres ist mit IPv6 nun möglich. Wenn ein Webauftritt oder ein
anderer Dienst mit einer IP(v6) eindeutig identifizierbar und erreichbar
ist, bedarf es keiner namensbasierten virtuellen Hosts mehr, da eben
IP-basierte unschwer möglich sind.

Dann sind auch andere Lösungen für das "Gedächnisproblem" als das
bisherige System denkbar, denn ob "Schneewittchen" oder
"freie-software.org" nach einer bestimmten IP(v6) auflöst, die zu einem
bestimmten Webauftritt führt, ist dann technisch gleichgültig.

Die Vergabe und Auflösung der "Gedächnisstützen" könnte also auch
dezentral und unabhängig organisiert werden.

Dies ist nur eine Anregung, unabhängig von der ICANN über das Thema
nachzudenken.

Gruß
Michael



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