habe den betreff ge�ndert, dachte erst ginge um kommunikationsprobleme innerhalb der 
gemeinschaft

Michael fragt :
>Ich habe schon mehrfach geh�rt, dass wir quasi als Betr�ger gesehen werden,
>die sich die Idee von OpenSource nur in den Slogan schreiben und in Wirk-
>lichkeit voll kommerziell sind [...] Was machen wir falsch?

"Opensource" nicht mehr als Schlagwort f�r HS verwenden, sondern durch einen �hnlichen 
Begriff ersetzen.

Will man HS mit einem Wort beschreiben, trifft es Opensource (OS) nicht ganz.
OS bezieht sich auf Software. Und auf Dokumentation. Die offene Politik von
HS wird damit nicht beschrieben. Beschreibt man nun HS mit haupts�chlich /
f�lschlicherweise / nur mit OS, dann handelt man sich die ganzen Assozi-
ationen und Erwartungen ein, die damit verbunden sind. Und die sind in erster
Linie schwarzwei�. Kostenlos, frei, Kommerz ist b�se, Microsoft ist b�se, gut,
selbstlos und noch mal kostenlos. (Bitte keine Details von wegen Verallge-
meinerung oder Extremisten, K�rze vor Genaugikeit).
Den Fall, da� man ein kostenloses Angebot erwartet, hatten wir erst letztens
in einem Diskussionsforum, in dem Michael Postings schrieb. Nun gut, der Fall
ist selten, und jedem ist klar, da� es nicht kostenlos ist. Trotzdem ist in-
teressant, da� man selber gar nicht auf die Idee kam, da� OS und HS gleich
kostenlos hei�en k�nnnte.
Es ist nicht kostenlos, aber OS, also wird etwas �hnliches erwartet - Teilen
der Kosten am Ende des Monats unter Privatleuten, ganz genau geteilt und
jeden Monat ein anderer Betrag, wie in einem Verein oder �hnlichem. Auf jeden
Fall, nichts womit man Geld verdient. Also nichts kommerzielles.
Da mu� man ansetzen. HS ist nicht kommerziell im eigentlichen Sinn, auf
jeden Fall nicht prim�r. Auf der Homepage (HP) komtm das aber so r�ber, im
Gegensatz zu den Mailinglisten. Die HP m��te die Mailingliste wiederspiegeln
und nicht versuchen mit Strato und Co. zu konkurieren. Die erwartungen die in
OS gesetzt werden, werden durch die kommerziell ausschauende HP nicht erf�llt.

Aus der Mailingliste geht hervor, da� die Preise in erster Linie kostendeckend
sind, wie sie entstehen, warum die Preisstruktur ist wie sie ist, da� keine
Gewinne anfallen und in dem Zusammenhang da� HS den Mitgliedern geh�rt und es
kein Unternehmen gibt, da� die Gewinne erh�lt.

Die Gemeinschaft mu� im Vortdergrund stehen, nicht die Preise, damit der kom-
merzielle Verdacht vom Tisch ist (das die Mitglieder Gewinne anstreben ist
in den Augen der �ffentlichkeit nicht verwerflich, nur da� das Unternehmen
Geld verdient, da� aber gar nicht existiert (noch mal, Ungenauigkeiten bitte
hinnhemen), Gewinne sind zu viel bezahlte Gelder, die man zur�ckerh�lt).

Praktisch umgesetzt hei�t das zu erkl�ren, statt zu werben.
Anteilnahme und Verst�ndnis statt kommerziellem Preisvergleich.

Statt mit leichtem Einstieg bei sp�terer Mitgliedschaft zu werben, mu� man
bekannt machen, da� ihr jetzt auch Angebote ohne sofortige Mitgliedschaft
anbietet, damit mehr Leute mitmachen k�nnen und HS bestehen bleibt.

Statt mit professionell aufgemachten Preisangaben zu werben, mu� man erkl�ren,
da� ihr berechnet habt, da� diese Preise die Kosten decken und am sinnvollsten
sind.

Niemand der die Mailinglisten liest, w�rde HS des Kommerzs "verd�chtigen",
erster Anlaufpunkt ist aber die HP.

Ich w�rde auch m�glichst wenig, zumindest auf der HP, udn weiter einge-
schr�nkt zumindest auf der ersten Seite, nicht von "HS" sprechen, sondern
von den "Mitgliedern" oder der "Gemeinschaft", so da� nicht der Eindruck
aufkommt, da� ein gesichtloses, kommerzielles Etwas exisitiert, da� sich
die Gewinne einstreicht.

Dieses Kommerzielle mu� man also ersetzen und wie zu Anfang gesagt das
antikommerzielle OS. Grundgedanke war nicht OS, sondern Teilen, OS war nur
ein logischer Schritt dazu.
Hostsharing ist ein gemeinschaftlich betriebener Hoster statt
Hostsharing ist ein Opensource-Hoste.
Hostsharing tr�gt den Opensource-Gemeinschaftsgedanken in die Hostingwelt statt
Hostsharing tr�gt den Opensourcegedanken in die Hostingwelt.
so oder so �hnlich.

Fazit :
1. Das Schlagwort "Opensource" durch "Gemeinschaft" und/oder "geteilt ersetzen.
2. Die Homepage wie die erwartete Gemeinschaftsatmosph�re gestalten, statt unerwartet 
gewohnte, kommerzielle Verhaltensweisen zu pr�sentieren.

Eine ganz andere Frage ist, ob der Betr�gervorwurf �berhaupt wichtig ist.
Das ist IMHO nicht eure Zielgruppe. Zu HS geht nicht, wer was gutes, nicht-
kommerzielles sucht, sondern wer einen verl��lichen Provider sucht, mit Vor-
teilen gegen�ber den �blichen. Wie z.b. der Gr�ndungsgrund offene Problem-
politik. Diese Zielgruppe versteht Opensource dann aber auch genau richtig
(offene Politik) und wird durch die bestehende Homepage zumindest nicht
abgeschreckt. Sie k�nnte zwar etwas weniger �bliche Werbema�nahmen verwenden
und wie oben beschriben, mehr erkl�ren, aber das Opensource-Schlagwort kann
bleiben.

Gr��e

Alexander
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