Hallo Willi,
Du wirst mich nicht kennen, ich beobachte das Projekt Hostsharing seit
einiger Zeit wohlwollend, habe aber immer noch nicht den Grund zum
aktiven Einstieg gefunden (und seit ich bei einem Provider arbeite,
wird das wohl auch so schnell Nichts mehr ;-). Dennoch finde ich die
Sache unterst�tzenswert und einfach eine gute Idee.
Deine Mail vom Mittwoch, 22. August 2001, 19:25:01:
grhn> �bertragen auf MySQL hatte ich gedacht, es reiche aus, eine hier lokal
grhn> funktionierende Datenbank per ftp hochzuladen (in welches Verzeichnis auch
grhn> immer), die Perl Skripte in mein cgi-bin zu laden und den entsprechenden
grhn> Pfad in meinen conf Files einzutragen.
Wenn Du eine �hnliche Funktionalit�t auch weiterhin haben willst, aber
den Komfort einer Datenbank (sprich SQL, relationale Tabellen) nutzen
willst, aber nicht auf die Performance eines "echten" Datenbankservers
angewiesen bist, k�nntest Du auch mit db2 Files arbeiten. Das ist
sozusagen eine Datenbank auf Dateibasis bei der Du dann auch die
Dateien per FTP/SCP/??? von einem Server auf den anderen schieben
k�nntest und es entstehen dabei auch keine Sicherheitsprobleme (wobei
ich die bei einer sauber eingerichteten MySQL Datenbank auch nicht
sehe, aber ich meine mich erinnern zu k�nnen, dass das in diesem
Zusammenhang ein Thema sein k�nnte. Einfach �berlesen, wenn ich da was
nicht richtig mitbekommen habe)
Wenn du mittels DBI (ein Perl Modul) auf die Datenbank zugreifst, ist
es ein leichtes, die Datenbank unterhalb der Programmierung
auszutauschen. Du kannst also jederzeit auf MySQL oder etwas anderes
umsteigen, ohne dass Du sehr viel umprogrammieren m�sstest. Ich kann
Dir nur empfehlen DBI zu nutzen
Der Nachteil einer Datei-basierten Datenbank liegt nat�rlich in der
Zugriffsgeschwindigkeit.
Von der Performance und der Portabilit�t abgesehen sollten sich db2
Files und eine MySQL Datenbank nicht grossartig unterscheiden (DB2
Files haben vermutlich einen geringeren Befehlswirtschatz).
grhn> Was ich bislang weiss, ist, dass es mit ftp schon mal gar nicht geht,
grhn> sondern Telnet/SSH zu verwenden ist - hatte ich bislang nicht mit
grhn> gearbeitet, die Unterschiede der Bedienung (Drag and drop vs. Befehlszeilen)
grhn> sind offensichtlich....
Bei einem Datenbank Server wie MySQL liegen die Daten zwar als Dateien
auf der Platte und man kann (als Superuser der DB) die Daten auch per
Dateien auf einen anderen Server bef�rdern, dazu m�ssen beide
Datenbanken jedoch jeweils runtergefahren werden und es ist einfach
nicht sch�n und in Falle HS mit mehreren Usern einfach unm�glich.
Besser (und f�r jeden User dem die entsprechenden Rechte einger�umt
werden) geht es jedoch (wie jemand bereits schrieb) per Export/Import.
Dabei wird der Datenbankserver mittels Befehl dazu veranlasst seine
Daten zu dumpen. Er schreibt dann seine Datens�tze als Ascii Files auf
die Platte, die s�mtliche SQL Statements enthalten, um die Daten
wieder in eine DB einzuspielen. Dabei sollte es m�glich sein die Daten
auch auf einem anderen Datenbanksystem mit gleichem SQL-Befehlssatz
zu importieren.
Diese Dumps werden dann per FTP/SCP/??? auf den Zielrechner gespielt
und dort in die Datenbank importiert.
F�r diese ganze Aktion gibt es sch�ne Frontends (wie das PHPMyAdmin
was AFAIK auf HS eingesetzt werden soll).
grhn> Weiterhin befindet sich die db nicht in meinem cgi-bin Verzeichnis, sondern
grhn> in einem Bereich, auf welchen ich keinen direkten Zugriff habe. Dies
grhn> bedeutet wohl, dass auch die Pfade in meinen conf Files nicht stimmen.
Nein. In den .conf Dateien musst Du nur die Informationen f�r den
DB-Server (IP, Port, Loginname, Passwort, DBname) eingetragen werden.
Der rest sollte auf deinem lokalen und auf dem HS Rechner gleich sein.
grhn> W�hrend das Anlegen einer Datenbank auf der entsprechenden HS Seite
grhn> beschrieben ist, stehe ich bei der Strukturierung derselben auf verlorenem
grhn> Posten - wie bringe ich dieser bei, wieviel Tabellen vorhanden sind, wie
grhn> bringe ich die Inhalte derselben auf den Server, wie lauten die
grhn> Telnet-Befehle f�r diese Arbeitsschritte.... jede Antwort f�hrt zum jetzigen
grhn> Zeitpunkt zu mindestens einer neuen Frage, weil ich von der Struktur des
grhn> Vorgehens keine klare Vorstellung habe.
Datenbanken zu entwickeln ist keine triviale Sache und wenn man da am
Anfang Fehler macht, kann es passieren, dass man sp�ter die ganzen
Daten neu strukturieren muss (Da k�nnen Purodha und ich ein Lied von
singen). Aber eine funktionierende DB aufzubauen (also die tabellen
�berhaupt anlegen) ist nicht schwer (die Schwierigkeit liegt darin es
gut/richtig zu machen). Die bereits erw�hnten Tutorials (besonders das von Guido
Steppken) kann ich dir nur ans Herz legen.
Ich biete mich aber gerne an, Dir etwas unter die Arme zu greifen.
Entweder indem ich dir einen Teil der Arbeit abnehem, oder indem ich
Dir dabei helfe dir das n�tige Wissen anzueignen um es selber zu
machen. Kontaktiere mich dazu einfach per privater Email (nicht �ber
die Liste, das wird OffTopic denke ich).
--
Alles Gute,
Arne mailto:[EMAIL PROTECTED]
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