Hallo, ich habe vor kurzem Debian auf meinem Notebook neu installiert und mich dabei für einen sudo-Zugang ohne root entschieden.
Kurze Zeit später hat ein GNOME-Programm die Verfügbarkeit von Sicherheisaktualisierungen angezeigt und ich habe zum Spaß "Aktualisieren" ausgewählt. Ich war sehr erschrocken, als ich bemerkte, dass in der Tat Debian-Pakete aus dem Netz heruntergeladen wurden und, ohne auch nur einmal nach einer Authorisierung zu fragen, installiert wurden. Leider war es mir nicht möglich, das Binary im Dateisystem oder das Debian-Paket anhand der Benutzeroberfläche von "Aktualisierungsverwaltung" zu identifizieren, um das vermeintliche Sicherheitsproblem zu eliminieren. Ich habe sofort alle SUID-Programme unter /bin und /usr/bin überprüft, konnte aber das entprechende Programm nicht ausfindig machen. Schließlich fand ich nach langer Suche das Paket update-notifier, was wohl zusammen mit einem von sudo gecachten Passwort für den root-Zugang für das Verhalten zuständig war. Also doch kein SUID-Programm, dass allen Benutzern offensteht ... Nun zum Problem: Sollte zu einem jedem GNOME-Programm nicht sofort aus dem Info-Dialog ersichtlich sein, wie es heißt? Insbesondere sollte unbedingt auch der englische Programmname bzw. der Name des Binärprogramms angezeigt werden. Andernfalls ist es unmöglich, solche Programme auf Wunsch zu entfernen (oder anderswo zu installieren). Ich schlage also vor, zumindest im Info-Dialog den englischen Namen in Klammern hinter einer möglichen deutschen Übersetzung zu erwähnen. Besser wäre es vielleicht, wenn dies nicht übersetzerabhängig wäre, sondern wie z.B. bei Energieverwaltung (na, wie heißt wohl das Binary?) ein Verweis auf die Projektseite (hier: http://www.gnome.org/projects/gnome-power-manager/) zu finden ist, so dass man die Zuordnung Energieverwaltung ==> gnome-power-manager erkennt. PS: Es ist mir bis jetzt noch nicht wieder gelungen, die Benutzeroberfläche zu update-notifier anzuzeigen, so dass ich jetzt gar nicht weiß, wie der Info-Dialog aussieht. Ein Start auf der Kommandozeile liefert nur einen Fehler, da es schon im Hintergrund läuft und die Hilfeoptionen bringen auch nichts Sinnvolles zum Vorschein (Ausnahme: Eine fehlerhafte Einrückung in: update-notifier --help-gnome-session Usage: update-notifier [OPTION...] - inform about updates Sitzungsverwaltung --sm-client-id=Kennung Kennung der Sitzungsverwaltung angeben --sm-config-prefix=PRÄFIX Präfix der gespeicherten Konfiguration angeben --sm-disable Verbindung zum Sitzungsmanager deaktivieren ). Jens _______________________________________________ gnome-de mailing list [email protected] http://mail.gnome.org/mailman/listinfo/gnome-de
