Am 10.03.2010 um 18.54 schrieb Sven Herzberg:
>> und hätte ich
>> nicht eine Ablenkung von meiner Klausurphase gebraucht hätte herzi den
>> LinuxTag-Stand die meiste Zeit alleine hüten müssten.
>> 
>> Hätte daran ein e.V. was geändert?
> 
> Ich denke eher dass das Gegenteil der Fall ist, man ginge einfach davon
> aus, dass der Verein das ja schon regelt.

Aus meiner eigenen Erfahrung bei anderen Vereinen muss ich da mit einem 
entschiedenen Jein antworten. Vereine haben einerseits den Vorteil, durch den 
institutionellen Rahmen (Pflicht zu regelmäßigen MVen etc.) Projekte vor dem 
Einschlafen bewahren zu können, laufen aber immer Gefahr, auf das für die bloße 
Erhaltung der Institution Verein nötige Minimum an Aktivität einzuschrumpfen.

Um zu entscheiden, ob man so einen Verein braucht oder nicht, müsste man 
ungefähr festnageln, was das Aktivitätsziel ist. Das scheint sich mir 
hauptsächlich auf das Bemannen von Messeständen und die deutsche 
GNOME-Lokalisierung zu beschränken - Entwicklungssponsoring macht die 
Foundation schon selber, der Betrieb von IT-Infrastrukturen mit Eigenmitteln 
scheint nicht nötig, größere zu verwaltende Vermögenswerte gibt es nicht. Die 
Standbemannung und die Lokalisierung laufen aber auch ohne Verein einigermaßen, 
oder?

Viele Grüße,
mawa
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