Am 17.09.2011 13:56, schrieb Matthias Warkus: > Am 17.09.2011 um 13:13 schrieb Christian Kirbach: >> Hallo >> >> für »compositing window manager« haben wir noch keine >> Standardübersetzung. Gemeint ist nach meiner Kenntnis eine >> Fensterverwaltung, die mittels OpenGL die Anwendungsfenster darstellt >> und so Effekte wie echte Teiltransparenz, Verschieben ohne erneutes >> Zeichnen des Fensterinhalts, Fenster-Deformierungen und andere >> Spielereien ermöglicht, wobei die aufwendigen Berechnungen durch die GPU >> der Grafikkarte erledigt werden. >> >> mir fällt kein prägnanter deutscher Begriff ein, deshalb >> möchte ich das hier zur Diskussion bringen. > > Hallo, > > das ist echt schwierig. "Überlagerungsfähiger Fenstermanager" oder sowas wie > "Fenster- und Überlagerungsmanager" wäre sachlich wahrscheinlich noch am > nächsten dran, ist aber nicht griffig. > Das »Compositing« würde ich als solches belassen. Der Durchschnittsbenutzer wird mit keinem kurzen Begriff etwas anfangen können, egal ob englisch oder (mehr oder weniger erzwungenes) deutsch. Wer unbedingt wissen will, wie Compositing funktioniert, wird ohnehin weitere Quellen bemühen müssen.
Am 17.09.2011 13:58, schrieb Denis Washington: > Ich frage mich, wozu wir eine solche Übersetzung in GNOME bräuchten. > "Compositing window manager" ist ein Begriff, der _nie_ in einer > GNOME-Anwendung oder Hilfsseite auftauchen sollte; ein Benutzer sollte > nie wissen müssen, was das ist oder wofür er das braucht. Aber wir müssen es auch nicht explizit vor ihm verbergen. Ich weiß gerade nicht, in welcher de.po der Begriff aufgetaucht ist, aber ich vermute eine Bibliothek oder ein dconf-Schlüssel. In den Gnome-Systemeinstellungen des Benutzers sollte das natürlich vermieden werden. Compositing sollte so unübersetzt bleiben. Gruß Mario _______________________________________________ gnome-de mailing list [email protected] http://mail.gnome.org/mailman/listinfo/gnome-de
